Die Strasse von Hormus ist für Südkorea zur Achillesferse geworden.
Weil ein Grossteil des Rohöls über diese Route kommt, gerät die Energieversorgung nun unter Druck.
Seoul reagiert – mit Diplomatie, Tankern und neuen Wegen über das Rote Meer.
Diplomatische Offensive für neue Ölwege
Die Regierung in Seoul verstärkt ihre Bemühungen, alternative Transportrouten für Rohöl zu sichern.
Geplant sind Sondergesandte nach:
- Saudi-Arabien
- Oman
- Algerien
Ziel ist es, neue logistische Korridore zu vereinbaren, damit Rohöl nicht mehr ausschliesslich über die Strasse von Hormus transportiert werden muss.
Laut GMX reagiert Südkorea damit auf die blockierte Schifffahrtsroute und die drohenden Versorgungsengpässe.
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Tanker werden ins Rote Meer verlegt
Zusätzlich zur Diplomatie setzt Südkorea auf konkrete Logistik:
- Fünf Öltanker unter koreanischer Flagge werden ins Rotes Meer verlegt
- Zielhafen ist die saudi-arabische Stadt Yanbu
Saudi-Arabien kann sein Öl per Pipeline vom Persischen Golf nach Yanbu transportieren. Von dort aus kann es sicher verschifft werden – ohne die Passage durch Hormus.
Warum Hormus für Südkorea so kritisch ist
Vor Beginn der aktuellen Krise bezog Südkorea rund:
- Zwei Drittel seines Rohöls über die Strasse von Hormus
Die exportorientierte Volkswirtschaft ist besonders abhängig von stabilen Energieflüssen. Unterbrechungen wirken sich sofort auf Industrie, Transport und Preise aus.
Bereits Mitte März entschied die Regierung, Teile der strategischen Ölreserven freizugeben, um kurzfristige Engpässe abzufedern.






