Schweizer Ausnahmefahrer stellt Stenmark-Rekord ein
Was für eine Machtdemonstration am Chuenisbärgli.
Marco Odermatt hat den Riesenslalom von Adelboden zum fünften Mal in Folge gewonnen und damit ein weiteres Kapitel Schweizer Ski-Geschichte geschrieben. Der Nidwaldner führte bereits nach dem ersten Lauf – und liess auch im Finale keine Zweifel aufkommen.
Führung verteidigt, Geschichte geschrieben
Odermatt bestätigte am Nachmittag seine starke Ausgangslage und fuhr souverän zum Sieg. Mit diesem Triumph stellte er den historischen Rekord von Ingemar Stenmark ein, der ebenfalls fünf Siege in sechs Saisons in Adelboden feiern konnte.
Hinter dem Schweizer entbrannte ein spannender Kampf um die Podestplätze:
2. Platz: Lucas Pinheiro Braathen (+0,49 Sekunden)
3. Platz: Léo Anguenot (+0,68 Sekunden)
Anguenot profitierte dabei von einem starken zweiten Lauf und verdrängte Timon Haugan noch vom Podest.
Laut rsi.ch war es erneut die Mischung aus technischer Präzision und mentaler Stärke, die Odermatt den entscheidenden Vorteil verschaffte.
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Starke Aufholjagd von Radamus
Eine besondere Leistung zeigte auch der US-Amerikaner River Radamus. Nach Rang 30 im ersten Lauf arbeitete er sich mit einer beherzten Fahrt bis auf Platz 7 vor – eine der besten Aufholjagden des Tages.
Schweizer Team überzeugt auf heimischer Strecke
Trotz anhaltenden Schneefalls präsentierte sich die Strecke in perfektem Zustand – sehr zur Freude der Schweizer Athleten:
Loïc Meillard: 6. Platz (+1,50)
Luca Aerni: 10. Platz (+1,97)
Thomas Tumler: Rang 12 (Verbesserung um zwölf Plätze)
Weniger glücklich verlief das Rennen für Stefan Brennsteiner. Der Führende der Riesenslalom-Wertung schied im zweiten Lauf aus und verlor damit die rote Startnummer an Odermatt.










