In Nürensdorf hat die Kantonspolizei Zürich eine der grössten Indoor-Hanfanlagen der letzten Jahre entdeckt.
Was offiziell eine CBD-Produktion sein sollte, entpuppte sich als professionell betriebene THC-Plantage – mit tausenden Pflanzen und kiloweise Marihuana.
Kontrolle deckt illegale Hanfproduktion auf
Über 8000 Pflanzen beschlagnahmt
Am Donnerstag, 27. November 2025, kontrollierten Mitarbeitende der Kantonspolizei Zürich eine angebliche CBD-Indooranlage in Nürensdorf.
Doch anstelle von legalem CBD-Hanf stiessen sie auf eine gewaltige Menge THC-haltiger Pflanzen.
Insgesamt wurden:
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mehr als 8000 Hanfpflanzen,
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über 2000 getrocknete Pflanzen und
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rund 14 Kilogramm konsumfertiges Marihuana sichergestellt.
Zwei Betreiber verhaftet
Tatverdächtige Männer festgenommen
Die Polizei nahm zwei mutmassliche Betreiber fest:
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einen 28-jährigen Schweizer
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und einen 37-jährigen Bulgaren.
Beide wurden nach ihrer polizeilichen Befragung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland zugeführt.
Gegen sie wird wegen Verstössen gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.
Professionell betriebene Anlage
THC-Gehalt forensisch untersucht
Das Forensische Institut Zürich (FOR) unterstützte die Ermittler bei der Spurensicherung.
Es wurden Proben entnommen, um den genauen THC-Gehalt zu bestimmen.
Nach Abschluss der Arbeiten:
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wurde die gesamte Anlage abgebaut,
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die Pflanzen fachgerecht entsorgt,
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und das Marihuana sichergestellt.
Warum THC-Hanf verboten ist
CBD vs. THC – der rechtliche Unterschied
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CBD-Hanf ist in der Schweiz erlaubt, wenn der THC-Gehalt unter 1 % liegt.
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Pflanzen mit höherem THC-Gehalt gelten als Betäubungsmittel.
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Der Anbau und Handel solcher Pflanzen ist strafbar – auch bei vermeintlicher „CBD-Produktion“.
Polizei kontrolliert regelmässig
Die Kantonspolizei Zürich führt in Zusammenarbeit mit dem FOR und lokalen Behörden regelmässige Inspektionen durch, um illegale Hanfanlagen zu entdecken.
Der Fund in Nürensdorf zeigt, wie professionell illegale Hanfanlagen in der Schweiz betrieben werden.










