Ein Brand, der die Schweiz erschütterte – und jetzt ein neuer Skandal.
Geheime Notruf-Audios sind offenbar an die Öffentlichkeit gelangt.
Die Konsequenz: eine Strafanzeige und viele offene Fragen.
Anzeige nach Datenleck im Wallis
Die Kantonale Walliser Rettungsorganisation (KWRO) hat im Zusammenhang mit der Brandkatastrophe von Crans-Montana Anzeige gegen Unbekannt eingereicht.
Im Zentrum steht ein brisanter Verdacht:
Interne Dokumente und sensible Audioaufnahmen sollen unerlaubt weitergegeben worden sein.
Bestätigt wurde die Anzeige sowohl von der KWRO als auch von der Walliser Generalstaatsanwaltschaft.
Was genau passiert sein soll
Laut einem Bericht der Sonntagszeitung geht es konkret um Notruf-Audios aus der Silvesternacht.
Die Vorwürfe im Überblick:
- Ungefilterte Weitergabe von Audio-Dateien
- Enthalten waren auch medizinische Daten ohne Bezug zum Brandfall
- Mögliche Verletzung von:
- Berufsgeheimnis
- Amtsgeheimnis
- Datenschutzgesetz
Besonders brisant: Die Daten sollen an Anwälte der Opfer gelangt sein – und später öffentlich geworden sein.
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Wie die Daten an die Öffentlichkeit kamen
Die Veröffentlichung verlief offenbar in mehreren Schritten:
- Weitergabe an Opferanwälte
- Veröffentlichung auf französischsprachigen News-Websites
- Verbreitung in der ganzen Schweiz
Damit wurden hochsensible Informationen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich.
KWRO schweigt – Ermittlungen laufen
Die Rettungsorganisation hält sich aktuell bedeckt.
Offizielle Stellungnahme:
- Keine weiteren Kommentare während laufender Ermittlungen
- Zusammenarbeit mit der zuständigen Staatsanwaltschaft
Auch Details zur möglichen Täterschaft sind bislang nicht bekannt.
Die Brandkatastrophe von Crans-Montana zieht weitere Kreise – nun auch juristisch.
Es geht längst nicht mehr nur um das Feuer, sondern um den Umgang mit sensiblen Daten danach.







