Countdown zur WM – doch die Sorgen wachsen
Noch 100 Tage bis zum Anpfiff der Fussball-WM 2026.
Am 11. Juni eröffnet Co-Gastgeber Mexiko im legendären Aztekenstadion das XXL-Turnier. Doch Krieg im Nahen Osten, Unruhen in Mexiko und Geldprobleme in den USA werfen Fragen auf.
Laut gmx.ch boomt der Ticketverkauf dennoch – trotz Sicherheitsbedenken und politischer Spannungen.
Welche Folgen hat der Iran-Krieg?
Ein WM-Ausschluss des Iran gilt nicht als ausgeschlossen.
Die FIFA will die Situation beobachten. Der Iran ist in einer Gruppe mit Belgien, Neuseeland und Ägypten eingeplant.
Mögliche Szenarien:
Rückzug mehr als 30 Tage vor dem ersten Spiel: mindestens 250.000 CHF Strafe
Rückzug weniger als 30 Tage vorher: mindestens 500.000 CHF
Rückzahlung sämtlicher FIFA-Gelder
Der iranische Verband hatte die Gruppenauslosung boykottiert, nachdem offenbar Funktionären US-Visa verweigert wurden.
Wie sicher ist Mexiko als Gastgeber?
Nach dem Tod des Drogenbosses „El Mencho“ kam es in mehreren Bundesstaaten zu Gewaltausbrüchen.
Auch Jalisco – mit dem WM-Spielort Guadalajara – war betroffen.
Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum gab dennoch eine Sicherheitsgarantie für Fans ab. FIFA-Präsident Gianni Infantino zeigte sich überzeugt: Man habe „vollstes Vertrauen in Mexiko“.
In Mexiko-Stadt, Guadalajara und Monterrey finden insgesamt 13 Spiele statt.
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Probleme in den USA?
Auch in den USA gibt es Herausforderungen:
Teilweise Haushaltssperre
Fehlende Bundesmittel in dreistelliger Millionenhöhe
Sicherheits- und Organisationsrisiken
In Miami fehlen laut lokalen Verantwortlichen rund 70 Millionen US-Dollar, um Veranstaltungen wie Fan-Feste abzusichern. Auch Sicherheitskräfte könnten knapp werden.
Gibt es noch Tickets?
Ja.
Eine weitere Verkaufsphase ist geplant – vermutlich im April. Bereits über 500 Millionen Ticketanfragen wurden registriert. Die hohen Preise schrecken viele Fans offenbar nicht ab.
Wann steht der DFB-Kader?
Bundestrainer Julian Nagelsmann will seinen 26-Mann-Kader kurz vor dem letzten Bundesliga-Spieltag bekanntgeben.
Deutschlands WM-Fahrplan:
Juni: Auftakt gegen Curacao in Houston
Juni: gegen Elfenbeinküste in Toronto
Juni: gegen Ecuador in East Rutherford
Vor dem Turnier stehen noch vier Testspiele an.
Ist ein WM-Boykott realistisch?
Eher nicht.
Spannungen zwischen den USA und europäischen NATO-Staaten sowie innenpolitische Debatten sorgen zwar für Diskussionen. Die Bundesregierung lehnt einen Boykott jedoch klar ab. Auch DFB-Sportdirektor Rudi Völler bezeichnete entsprechende Forderungen als „sinnlos“.










