Die Swiss sieht keine direkten Folgen aus dem A320-Softwareproblem für ihren Betrieb. In Deutschland sorgt die Gründung einer neuen AfD-Jugendorganisation für Proteste, und aktuelle Auswertungen bestätigen erneut: Handystrahlung erhöht das Krebsrisiko nach heutigem Stand nicht.
A320-Software-Update: Swiss rechnet nicht mit Auswirkungen
Nach der weltweiten Warnung von Airbus zur notwendigen Software-Aktualisierung bei Flugzeugen der A320-Familie gibt die Swiss aus heutiger Sicht Entwarnung:
Für den Flugbetrieb der Schweizer Airline werden keine direkten Folgen erwartet.
Airlines in Europa haben begonnen, die Updates zeitnah in Wartungsfenstern einzuspielen, um Ausfälle zu vermeiden. Mehrere Gesellschaften melden, dass der reguläre Flugplan weitgehend stabil bleibt.
Für Passagiere in der Schweiz bedeutet das:
- Der Flugverkehr mit Swiss sollte normal laufen,
- allenfalls kann es vereinzelt zu kleineren Verschiebungen kommen, wenn Maschinen vorsorglich in die Wartung gehen.
Neue AfD-Jugendorganisation sorgt für Proteste
In Giessen (Deutschland) gründet die AfD ihre neue Jugendorganisation „Generation Deutschland“, die als Nachfolgerin der aufgelösten „Jungen Alternative“ fungieren soll.
Begleitet wird der Gründungskongress von massiven Protesten:
- Bis zu 50.000 Demonstrierende wurden im Vorfeld erwartet,
- zahlreiche Strassen und Zufahrten wurden blockiert,
- die Polizei ist mit einem der grössten Einsätze in der Region vor Ort.
Kritiker werfen der neuen Jugendorganisation vor, extrem rechte Positionen zu transportieren. Der Verfassungsschutz hatte bereits die Vorgängerorganisation „Junge Alternative“ als rechtsextrem eingestuft.
Studienlage: Kein erhöhtes Krebsrisiko durch Handystrahlung
Aktuelle Auswertungen grosser Metastudien im Auftrag der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und beteiligter Behörden – unter anderem des deutschen Bundesamts für Strahlenschutz – kommen zu einem klaren Befund:
Nach heutigem Stand gibt es keine belastbaren Hinweise darauf, dass Handynutzung das Krebsrisiko erhöht.
Analysiert wurden:
- Langzeitstudien zur Tumorentstehung,
- Untersuchungen zu Hirntumoren und Leukämie,
- Messungen zu Zellstress und Funktionsstörungen im Gehirn.
Ergebnis:
- Kein nachweisbarer Zusammenhang zwischen Mobilfunknutzung und erhöhtem Krebsrisiko,
- keine signifikanten Effekte durch übliche Handystrahlung im Alltag.
Gleichzeitig empfehlen Fachstellen weiterhin vernünftigen Umgang mit digitalen Geräten – zum Beispiel Headsets nutzen und unnötige Exposition vermeiden, wenn es einfach möglich ist.










