Einheitlich, nachhaltig und modern – die Polizeien der Romandie und des Tessins stellen ab Januar 2026 auf die neue KEP-Uniform um.
Damit schliessen sich nun auch die lateinischen Polizeikorps dem landesweiten Schweizer Bekleidungskonzept an, das längst als Standard gilt.
Ein landesweites Projekt mit langer Vorbereitung
Die Einführung markiert die erste Etappe eines gross angelegten Projekts:
Ab Januar 2026 werden die Polizistinnen, Polizisten und Gendarmen der lateinischen Kantone – also FR, GE, JU, NE, VD, VS und TI – schrittweise mit der KEP-Uniform („Konzept Einheitliche Polizeibekleidung“) ausgerüstet.
Das Projekt wurde von der Konferenz der lateinischen Kommandantinnen und Kommandanten der Polizei (CLCPC) angestossen und von der Konferenz der lateinischen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren (CLDJP) am 22. Oktober 2024 offiziell genehmigt.
Damit zieht die Romandie mit den übrigen Schweizer Polizeikorps gleich, die seit 2015 nach und nach auf die KEP-Uniform umgestellt haben.
Was hinter dem KEP-Projekt steckt
Das KEP-Projekt verfolgt drei zentrale Ziele:
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ein einheitliches Erscheinungsbild der Schweizer Polizei
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tiefere Beschaffungskosten durch gebündelte Aufträge
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eine zentralisierte Logistik und einfachere Verwaltung
Verantwortlich für die Organisation ist ein Verwaltungsausschuss, geleitet von den Kantonspolizeien Bern und Zürich, die stellvertretend für alle Polizeikorps agieren.
Modern, funktional und unverkennbar
Die neue KEP-Uniform steht für Funktionalität und Sicherheit im Polizeialltag:
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Blaue Uniformen für Polizistinnen und Polizisten
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Graue Variante für Sicherheitsassistent:innen
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Personalisierte Abzeichen und Rangschlaufen sorgen für regionale Identität
Trotz des einheitlichen Auftritts bleiben die Kantone weiterhin individuell erkennbar – ein Symbol föderaler Vielfalt in einheitlichem Erscheinungsbild.
Nachhaltigkeit und Recycling im Fokus
Im Sinne der Nachhaltigkeit werden die alten Uniformen nicht sofort ersetzt, sondern über drei Jahre hinweg – von 2026 bis 2028 – etappenweise erneuert.
Die lateinischen Polizeikorps richten dazu eine gemeinsame Austauschplattform ein, um ungenutzte Bestände effizient weiterzugeben.
Parallel wird ein Recycling-Konzept für ausgediente UNIMATOS-Uniformen geprüft.










