Regierung greift durch – Preise dürfen nur noch einmal steigen
Wer über Ostern mit dem Auto unterwegs ist, spürt es sofort: Tanken bleibt teuer – und jetzt ändern sich auch die Regeln.
Die deutsche Regierung greift ein und beschränkt Preiserhöhungen an Tankstellen drastisch.
Das ändert sich jetzt an der Zapfsäule
Nach Beschluss im Bundestag und Zustimmung im Bundesrat hat Frank-Walter Steinmeier das Gesetz unterzeichnet.
Die wichtigste Änderung:
- Preiserhöhungen nur noch 1x täglich erlaubt
- Zeitpunkt: 12:00 Uhr mittags
- Preissenkungen jederzeit möglich
Damit sollen extreme Preissprünge – teils im Stundentakt – gestoppt werden.
Krieg treibt Preise
Auslöser ist der Konflikt im Nahen Osten rund um Iran, der die Energiepreise massiv nach oben treibt.
Die Politik reagiert – doch ob das reicht, ist umstritten.
Kritik: „Nicht genug für die Bürger“
Mehrere Politiker fordern härtere Massnahmen:
- Andreas Bovenschulte spricht von „unanständigen Übergewinnen“
- Anke Rehlinger nennt die Preise sogar „Wucher“
- Manuela Schwesig warnt: „Das hält unsere Bevölkerung nicht durch“
Diskutiert werden:
- Übergewinnsteuer für Konzerne
- Preisdeckel für Sprit
- Tempolimit zur Senkung des Verbrauchs
Doch: Für diese Massnahmen gibt es aktuell keine Mehrheit.
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Mehr Macht für das Kartellamt
Neu erhält das Kartellamt stärkere Befugnisse:
- Unternehmen müssen Preiserhöhungen begründen
- Behörden können schneller gegen Missbrauch vorgehen
Trotzdem bleibt Skepsis: Viele Experten zweifeln, ob das die Preise wirklich senkt.
Osterverkehr unter neuen Regeln
Die Änderungen treten sofort in Kraft – genau rechtzeitig zum Osterreiseverkehr.
Für Millionen Autofahrer bedeutet das:
- Mehr Transparenz bei Preisen
- Aber keine Garantie für günstigeren Sprit
Eingriff mit ungewissem Effekt
Die Regierung will den Spritpreis-Wahnsinn bremsen – doch ob die Massnahmen wirken, bleibt offen.
Klar ist: Autofahrer müssen sich weiterhin auf hohe Preise einstellen.







