Eine Nacht ohne Angriffe auf Kraftwerke.
Doch Entwarnung gibt Selenskyj nicht.
Russland scheint seine Strategie zu ändern – und rückt nun die Logistik ins Visier.
Selenskyj: Energie verschont, Logistik im Fokus
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte, dass es in der vergangenen Nacht keine russischen Angriffe auf die Energieinfrastruktur gegeben habe. Das sei angesichts der angespannten Versorgungslage ein wichtiges Signal.
Gleichzeitig warnte er jedoch vor einer neuen Eskalationslinie:
Moskau konzentriere sich zunehmend auf logistische und industrielle Ziele.
Als zentrales Beispiel nannte Selenskyj einen Raketenangriff in der Region Charkiw, bei dem ein Produktionsstandort eines US-Unternehmens getroffen wurde, laut ansa.it.
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Philip Morris bestätigt Treffer in Charkiw
Kurz nach Selenskyjs Aussage bestätigte Philip Morris Ukraine, dass ein Teil seines Werks in Charkiw durch den nächtlichen Raketenbeschuss beschädigt worden sei.
Nach Angaben des Unternehmens:
Rettungskräfte waren sofort vor Ort
Ein Brand konnte gelöscht werden
Keine Verletzten
Alle Mitarbeitenden waren während des Angriffs in Sicherheit
Das Unternehmen betonte zudem, dass das Werk seit dem 24. Februar 2022, dem Beginn der grossangelegten russischen Invasion, nicht mehr in Betrieb ist.
Warum Logistik jetzt im Fokus steht
Militärexperten sehen in Angriffen auf Logistik eine gezielte Strategie.
Während Energieanlagen international besonders sensibel sind, treffen logistische Ziele die Ukraine indirekt – aber wirkungsvoll.
Mögliche Auswirkungen:
Unterbrechung von Lieferketten
Verzögerungen bei militärischer Versorgung
Wirtschaftlicher Schaden durch Industrieausfälle
Zusätzlicher Druck auf regionale Verwaltungen
Gerade Regionen wie Charkiw, nahe der Frontlinie, bleiben dabei besonders verwundbar.










