Ein Anruf – scheinbar von der Polizei.
Doch am Ende fehlt plötzlich Geld, Schmuck oder die Bankkarte.
Im Wallis häufen sich Betrugsfälle – und die Täter werden immer raffinierter.
Über 100 Fälle seit Jahresbeginn
Im Mittel- und Unterwallis schlagen Betrüger gezielt zu. Seit Anfang 2026 wurden:
- Mehr als 100 Betrugsfälle oder Versuche registriert
- Über 300’000 Franken Schaden verursacht
Besonders betroffen: ältere Menschen, die über das Festnetz kontaktiert werden.
Die Täter geben sich aus als:
- Polizisten
- Bankangestellte
- Postboten
- Techniker
- Sozialarbeiter
Die neue Masche: Noch glaubwürdiger, noch gefährlicher
Die Täter passen ihre Strategien gezielt an.
Weil viele Menschen bereits sensibilisiert sind, wirken die Geschichten heute noch überzeugender.
Aktuelle Tricks:
- Angebliche Einbrüche in der Nachbarschaft
- Namen auf „Kriminellen-Listen“ entdeckt
- Verdächtige Bankbewegungen
- Dringende Sicherheitsmassnahmen
Das Ziel bleibt gleich: Druck aufbauen – und schnelle Entscheidungen erzwingen.
So läuft der Betrug ab
- Telefonanruf mit einer dramatischen Geschichte
- Vertrauensaufbau durch falsche Identität
- Ankündigung eines „Helfers“, der vorbeikommt
- Übergabe von Wertsachen an der Haustür
Viele Opfer erkennen die Täuschung erst, wenn es zu spät ist.
Polizei schlägt Alarm – und nimmt Täter fest
Die Kantonspolizei Wallis bestätigt:
Dank aufmerksamer Opfer konnten zuletzt mehrere Täter festgenommen werden.
Dennoch bleibt die Lage angespannt – neue Varianten tauchen laufend auf.
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Klare Warnung der Behörden
Wichtig zu wissen:
- Echte Polizisten verlangen niemals Geld oder Wertsachen
- Banken fragen nie nach PIN-Codes
- Niemand holt Bankkarten an der Haustür ab
Wenn doch – handelt es sich um Betrug.
So schützen Sie sich effektiv
Die wichtigsten Tipps auf einen Blick:
- Keine persönlichen Daten weitergeben
- PIN-Code strikt geheim halten
- Keine Wertsachen übergeben
- Verdächtige Nummern nicht zurückrufen
- Angehörige – besonders ältere – informieren
Im Zweifel gilt immer:
Auflegen und sofort die Polizei unter 117 kontaktieren.
Wachsamkeit bleibt der beste Schutz
Die Betrüger werden raffinierter – doch mit Aufmerksamkeit lassen sich viele Fälle verhindern.
Sprechen Sie mit Ihren Eltern oder Grosseltern über diese Maschen.







