Neue Spannungen im diplomatischen Umfeld des Nahost-Konflikts.
Israel reagiert verärgert auf Entscheidungen rund um den Gaza-Friedensrat.
Nun soll Washington Klarheit schaffen.
Israel reagiert kritisch auf Ernennungen
Das Büro des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu hat die jüngst bekannt gegebene Zusammensetzung des Gaza-Lenkungsausschusses, der dem internationalen Friedensrat untersteht, scharf kritisiert.
In einer offiziellen Erklärung heisst es, die Ernennungen seien nicht mit Israel abgestimmt worden und widersprächen der politischen Linie der israelischen Regierung. Laut ansa.it sieht Jerusalem darin einen problematischen Schritt im laufenden diplomatischen Prozess rund um den Gazastreifen.
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Gespräch mit US-Aussenminister geplant
Netanjahu reagierte umgehend auf die Entwicklung und wies den israelischen Aussenminister an, das Thema direkt mit US-Aussenminister Marco Rubio zu besprechen. Ziel sei es, die israelische Position klarzustellen und mögliche Missverständnisse auszuräumen.
Die israelische Regierung betont seit Beginn der Gespräche, dass Entscheidungen über Gaza nur in enger Abstimmung mit Israel getroffen werden dürften.
Friedensrat sorgt international für Diskussionen
Der neu eingesetzte Friedensrat sowie dessen Untergremien sollen sich mit politischen, sicherheitsrelevanten und humanitären Fragen im Gazastreifen befassen. Die Zusammensetzung des Ausschusses hat jedoch bereits in mehreren Ländern für politische Reaktionen gesorgt.
Beobachter sehen in der israelischen Kritik ein weiteres Zeichen dafür, wie sensibel internationale Initiativen im Nahost-Konflikt wahrgenommen werden.










