Ein Beschluss mit globaler Sprengkraft
Ein neuer Milliardenplan sorgt in der Nato für Bewegung.
Noch vor dem Gipfel in Ankara verdichten sich die Hinweise auf eine historische Finanzzusage für die Ukraine.
Die Dimension ist enorm – und politisch hoch umstritten.
Milliardenhilfe soll Ukraine langfristig stärken
Die 32 Mitgliedsstaaten der NATO haben sich laut Diplomaten auf einen neuen Finanzrahmen für die Unterstützung der Ukraine verständigt.
Geplant ist eine massive Aufstockung der Militärhilfe:
- Rund 70 Milliarden Euro pro Jahr
- Laufzeit: mindestens zwei Jahre
- Gesamtvolumen: etwa 140 Milliarden Euro
- Ausbildung, Waffen und Ausrüstung inklusive
Ein Teil der Mittel aus einem EU-Programm wird angerechnet, wodurch sich der direkte Nato-Beitrag reduziert.
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Wer trägt die Kosten?
Innerhalb des Bündnisses verschiebt sich die finanzielle Last deutlich.
- Deutschland wird voraussichtlich den grössten Anteil übernehmen
- Bereits 11,5 Milliarden Euro für 2026 eingeplant
- Höchster Verteidigungsetat seit Kriegsbeginn in der Ukraine
Auch die Rolle der United States verändert sich spürbar. Unter Donald Trump wurde die direkte Finanzierung von Ukraine-Hilfen stark reduziert, wodurch europäische Staaten mehr Verantwortung übernehmen.
Germany gilt dabei als treibende Kraft, unterstützt durch Verteidigungsminister Boris Pistorius und politische Führung aus Berlin, darunter Friedrich Merz.
Politische Spannungen im Bündnis
Die Einigung war alles andere als einfach.
Ein Streitpunkt war die Frage, ob alle Staaten einen festen Anteil ihres BIP beitragen sollen. Länder wie Frankreich lehnten dies ab.
Auch die sogenannte „Purl“-Initiative, bei der US-Waffen über europäische Partner an die Ukraine geliefert werden, sorgte für Diskussionen.
US-Vertreter wie Marco Rubio und Pete Hegseth kritisierten die bisherige Unterstützung der Verbündeten scharf und sprachen von „beschämenden“ Beiträgen.
Gipfel in Ankara: Signal an Russland
Laut GMX soll die finale Gipfelerklärung beim Treffen in Ankara beschlossen werden. Neben der Ukraine-Hilfe enthält sie auch Formulierungen zur künftigen Verteidigungsstrategie Europas.
Mark Rutte betonte bereits im Vorfeld, dass die Unterstützung „nachhaltig und langfristig“ gesichert werden solle.
Zudem wird Russland erneut als dauerhafte Bedrohung für die euroatlantische Sicherheit eingestuft.






