Der Name einer schwedischen Prinzessin in einem der dunkelsten Kapitel der jüngeren Zeitgeschichte.
Neue Dokumente sorgen für Aufsehen – und zwingen den Königshof zu einer öffentlichen Stellungnahme.
E-Mails bringen Prinzessin Sofia mit Epstein in Verbindung
Prinzessin Sofia von Schweden ist in kürzlich veröffentlichten Unterlagen im Zusammenhang mit Jeffrey Epstein erwähnt worden. Konkret handelt es sich um E-Mails aus den frühen 2000er-Jahren, die im Zuge neuer Gerichtsverfahren öffentlich wurden.
Demnach lernte Sofia, damals noch unter dem Namen Sofia Balthazar-Winslow, den US-Finanzier im Jahr 2005 kennen. Der Kontakt soll über die schwedische Geschäftsfrau Barbro Ehnbom zustande gekommen sein, die Epstein in einer E-Mail als möglichen Förderer vorstellte.
In einer der Nachrichten beschreibt Ehnbom Sofia als „angehende Schauspielerin, die gerade in New York angekommen ist“, und schlägt ein Treffen vor. Epstein antwortete darauf mit einer Einladung in die Karibik – konkret auf seine spätere berüchtigte Privatinsel Little Saint James.
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Königshaus: Einladung abgelehnt, Kontakt beendet
Nach Angaben des schwedischen Königshauses lehnte Prinzessin Sofia diese Einladung ab. Allerdings bestätigte der Hof, dass es mehrere persönliche Treffen mit Epstein gegeben habe.
„Sie wurde der betreffenden Person um das Jahr 2005 herum einige Male vorgestellt“, erklärte der Hof. Seit rund 20 Jahren habe es jedoch keinen Kontakt mehr gegeben.
Weitere Spekulationen, Epstein habe Sofia bei ihrer Schauspielausbildung oder bei Visa-Fragen in den USA unterstützt, wies der Palast ausdrücklich zurück.
Laut ansa.it betonte das Königshaus, dass keine berufliche oder finanzielle Hilfe durch Epstein erfolgt sei und Sofia keinerlei weitere Verbindung zu ihm gehabt habe.
Kontext: Epsteins späterer Absturz
Jeffrey Epstein wurde Jahre nach dem beschriebenen Kontakt wegen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger verurteilt und beging 2019 in einem New Yorker Gefängnis Suizid. Sein weitreichendes Netzwerk aus Politik, Wirtschaft und Prominenz wird bis heute juristisch und medial aufgearbeitet.
Dass nun auch der Name einer europäischen Prinzessin in diesem Zusammenhang auftaucht, sorgt international für Aufmerksamkeit – auch wenn bislang keinerlei Vorwürfe gegen Sofia erhoben werden.










