Die Wintersaison läuft stabil – doch der Sommer sorgt bereits jetzt für Sorgenfalten in der Schweizer Hotellerie.
Geopolitische Spannungen bremsen Buchungen aus und verändern das Reiseverhalten spürbar.
Die Branche steht vor einer unsicheren Saison.
Wintersaison 2025/26: Solide Bilanz trotz Wetter
Die Mitglieder von HotellerieSuisse blicken auf eine insgesamt erfolgreiche Wintersaison zurück.
- Rund 2/3 der Betriebe zufrieden oder sehr zufrieden
- Besonders starke Ergebnisse im alpinen Raum
- Trotz teils schwieriger Schneeverhältnisse stabile Nachfrage
Viele Betriebe profitieren von Investitionen in Ganzjahrestourismus.
Sommer 2026: Unsicherheit wächst
Der Blick auf die kommende Sommersaison fällt deutlich verhaltener aus.
- Rückläufige Neubuchungen
- Zunahme von Stornierungen
- Spontanes Buchungsverhalten
Besonders betroffen sind Städte und internationale Märkte.
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Nahostkonflikt als Belastungsfaktor
Der aktuelle Konflikt im Nahen Osten wirkt sich indirekt stark auf den Tourismus aus.
- Störungen im internationalen Flugverkehr
- Auswirkungen auf Drehkreuze im Golfraum
- Weniger Gäste aus Asien und den USA
Besonders Fernreisen werden häufiger verschoben oder abgesagt.
Buchungsverhalten verändert sich
Die Unsicherheit zeigt sich auch im Verhalten der Gäste:
- Buchungen werden kurzfristiger
- Reisen werden häufiger verschoben
- Höheres Sicherheitsbedürfnis
Das erschwert Hotels die Planung und Auslastung erheblich.
Branche fordert Stabilität durch Diversifizierung
Laut HotellerieSuisse ist ein breiter Gästemix entscheidend.
Wichtige Massnahmen:
- Diversifikation der Herkunftsmärkte
- Förderung durch Innotour und NRP
- Unterstützung durch Schweiz Tourismus
Die Schweizer Hotellerie ist gut durch den Winter gekommen – doch der Sommer bleibt ein Unsicherheitsfaktor.
Globale Krisen wirken heute schneller und direkter auf den Tourismus als je zuvor.






