Russische Angriffe treffen Energieanlagen und Wohngebiete
In der Nacht zum Ostermontag hat Russland erneut die Ukraine mit massiven Drohnenangriffen überzogen. Laut GMX wurden bei nächtlichen Angriffen auf Energieanlagen und die südukrainische Hafenstadt Odessa mindestens drei Menschen getötet, darunter ein Kind. Weitere 16 Personen wurden verletzt.
Präsident Wolodymyr Selenskyj berichtete von mehr als 140 abgefeuerten Drohnen, die u.a. Energieanlagen in Sumy, Charkiw, Dnipro und Tschernihiw beschädigten. Der Strom fiel für über 16.000 Menschen aus.
Gespräche mit Türkei und Syrien
Selenskyj traf sich kürzlich mit Recep Tayyip Erdogan in Istanbul und mit Ahmed al-Scharaa in Damaskus, um über Sicherheits- und Friedensfragen sowie Gasinfrastrukturprojekte zu sprechen. Diese Treffen fanden einen Tag nach einem Telefonat Erdogans mit Wladimir Putin statt, bei dem der russische Präsident der Ukraine vorwarf, Gasleitungen zwischen Russland und der Türkei angreifen zu wollen.
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Eskalation auf beiden Seiten
Am Wochenende gab es beidseitige Angriffe mit Todesopfern:
- Ukraine: Mindestens zehn Tote in Dnipropetrowsk, Charkiw und Sumy
- Russland: Mindestens ein Toter in Rostow, acht Verletzte in Krasnodar
Zudem traf ein ukrainischer Drohnenangriff eine Ölpipeline im russischen Hafen Primorsk, während russische Luftabwehr 19 ukrainische Drohnen in der Region Leningrad abschoss.
Verschärfte Drohnenangriffe und Gegenmassnahmen
Analysen der Nachrichtenagentur AFP zeigen, dass die Ukraine im März von mehr Drohnen angegriffen wurde als in jedem anderen Monat seit Kriegsbeginn im Februar 2022. Kiew wirft Moskau vor, gezielt Wohngebiete ins Visier zu nehmen.
Gleichzeitig intensiviert die Ukraine ihre Angriffe auf russische Infrastruktur, darunter Raffinerien, Öldepots und Häfen, um die Finanzierung der russischen Offensive zu erschweren.






