Explosionen, Tote, diplomatischer Eklat
Mindestens 17 Zivilisten sollen bei Luftangriffen in Afghanistan ums Leben gekommen sein.
Darunter laut Angaben elf Kinder.
Nun reagiert die in Kabul regierende Taliban-Führung – und bestellt den pakistanischen Botschafter ein.
Taliban protestieren offiziell gegen Pakistan
Die von den Taliban geführte Regierung in Kabul hat nach eigenen Angaben den pakistanischen Botschafter einbestellt.
Auslöser seien Luftangriffe auf afghanischem Boden gewesen, bei denen in den Provinzen Nangarhar und Paktika zahlreiche Menschen getötet worden seien.
Laut ansa.it unter Berufung auf die Nachrichtenagentur EFE seien mindestens 17 Zivilisten ums Leben gekommen, darunter elf Kinder.
In einer offiziellen Erklärung des Taliban-Aussenministeriums heisst es:
Die Angriffe stellten eine Verletzung des afghanischen Luftraums dar
Es handle sich um einen „eklatanten Verstoss gegen die territoriale Integrität“
Pakistan werde für mögliche negative Folgen verantwortlich gemacht
Pakistan spricht von getöteten Kämpfern
Eine pakistanische Sicherheitsquelle erklärte gegenüber AFP hingegen, bei den Luftangriffen seien „mehr als 80“ Kämpfer getötet worden.
Islamabad äusserte sich bislang nicht offiziell zu den zivilen Opferzahlen.
Die Lage zwischen Afghanistan und Pakistan gilt seit Monaten als angespannt.
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Warum eskaliert der Konflikt?
Zwischen beiden Ländern kommt es immer wieder zu Spannungen entlang der gemeinsamen Grenze.
Hintergrund sind unter anderem:
Vorwürfe Pakistans, militante Gruppen würden von afghanischem Gebiet aus operieren
Grenzstreitigkeiten
Sicherheitsbedenken beider Seiten
Die diplomatische Einbestellung gilt als deutliches Signal – aber noch nicht als Abbruch der Beziehungen.
Was bedeutet das jetzt?
Die Situation bleibt angespannt.
Sollten sich die Vorwürfe gegenseitig weiter verschärfen, könnte dies die ohnehin fragile Sicherheitslage in der Region zusätzlich destabilisieren.
Beobachter warnen vor einer weiteren Eskalation.
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