Sie überlebten das Feuer – doch ihr Weg zur Heilung beginnt erst jetzt.
Nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana reisen Schweizer Spezialteams zu Schwerverletzten – in Kliniken über ganz Europa verteilt.
Es geht um mehr als medizinische Betreuung. Es geht um Verantwortung, Koordination – und Hoffnung.
Schweizer Patienten in Europa verteilt – wegen Spezialversorgung
Nach dem verheerenden Brand in Crans-Montana mussten mehrere Schwerverletzte ins Ausland verlegt werden. Grund: In der Schweiz fehlten akute Spezialkapazitäten für Brandverletzungen dieses Ausmasses.
Aktuell befinden sich:
17 Schweizer Staatsangehörige
9 ausländische Staatsangehörige mit Wohnsitz Schweiz
→ in Kliniken in Belgien, Deutschland, Frankreich und Italien
Dort erhalten sie die bestmögliche Versorgung in hoch spezialisierten Verbrennungszentren.
Wer hilft jetzt? Zwei „Swiss Contact Teams“ reisen los
Am 21. Januar 2026 begannen zwei eigens zusammengestellte Swiss Contact Teams (SCTs) ihre Mission. Ziel: Die Patientinnen und Patienten besuchen, ihren Zustand erfassen – und die Weichen für die weitere Behandlung in der Schweiz stellen.
Zusammensetzung der Teams:
Spezialistinnen und Spezialisten aus:
CHUV Lausanne
Unispital Zürich
Kinderspital Zürich
Fachleute aus der Verbrennungsmedizin und Rehabilitation
Unterstützung durch:
Schweizerisches Rotes Kreuz
Schweizerisches Korps für humanitäre Hilfe (SKH)
Schweizer Botschaften & Konsulate vor Ort
Organisiert und koordiniert wird die Entsendung durch die Nationale Alarmzentrale im Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS).
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Ziel: Nationale Koordination der Behandlung
Die Besuche dienen nicht nur der emotionalen Unterstützung – sondern auch der konkreten Vorbereitung:
Einschätzung der medizinischen Lage & Reha-Bedarf
Kommunikation mit den Klinikteams vor Ort
Planung der Rückverlegung & Nachversorgung
Diese Daten werden genutzt, um eine nationale Strategie aufzubauen. Beteiligt sind:
Schweizer Verbrennungszentren (Lausanne, Zürich, Sion, Bellikon)
Kantonale Gesundheitsdirektionen (GDK)
SUVA & Suvakliniken
Bundesamt für Gesundheit (BAG)
Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS)
→ alles im Rahmen des Nationalen Verbunds Katastrophenmedizin (KATAMED)
Die Schweiz steht hinter ihren Verletzten – auch über Landesgrenzen hinweg.
Dank internationaler Solidarität, fachlicher Präzision und menschlicher Nähe erhalten Betroffene jetzt, was sie brauchen: medizinische Exzellenz und Zukunftsperspektiven.










