Europa im Fadenkreuz:
Ein belarussischer Staatsbürger wurde in Polen verhaftet – verdächtigt, seit Juni 2024 NATO-Einrichtungen in mehreren Ländern ausspioniert zu haben.
Festnahme in Polen
Der polnische Inlandsgeheimdienst ABW gab am Montag bekannt, dass ein 41-Jähriger, mutmasslich im Auftrag von Belarus, festgenommen wurde.
Der Mann soll seit Juni 2024 in Polen, Deutschland und Litauen spioniert haben
Gesammelt wurden Informationen über militärische Objekte und kritische Infrastruktur
Die Resultate wurden offenbar an den belarussischen Geheimdienst weitergeleitet
Er sitzt nun in Untersuchungshaft, eine Verurteilung könnte mindestens fünf Jahre Haft bedeuten.
Zusammenarbeit international
Die Festnahme war möglich durch die Kooperation von:
Polnischem ABW
Bundesamt für Verfassungsschutz (Deutschland)
Litauischem Geheimdienst
Der Spionagefall unterstreicht die zunehmende Bedrohung für NATO-Länder durch hybride Angriffe und Spionage aus Belarus und Russland.
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Zunahme von Spionage-Vorfällen
In Deutschland musste sich im September 2025 ein Geschäftsmann aus Nürnberg vor Gericht verantworten, weil er Unterwasserspionage-Geräte an Russland geliefert haben soll
Auch im Baltikum steigt die Bedrohung durch provokative Luftraumverletzungen und digitale Angriffe
Polen hat seit Beginn der russischen Invasion Dutzende mutmassliche Spione festgenommen
Litauische Behörden berichteten zudem, dass belarussische Dienste soziale Medien nutzten, um regimekritische Gruppen auszuspionieren.










