Bei einer Frontalkollision auf der A16 bei Moutier BE ist am Mittwochmorgen eine Frau ums Leben gekommen. Zwei weitere Personen erlitten schwere Verletzungen und wurden mit Rega-Helikoptern ins Spital geflogen. Der Unfall ereignete sich kurz vor 8.50 Uhr nach dem Graitery-Tunnel.
Auto gerät auf Gegenfahrbahn
Nach bisherigen Erkenntnissen war ein Auto auf der A16 in Richtung Delsberg unterwegs. Kurz nach dem Graitery-Tunnel geriet das Fahrzeug aus noch ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn.
Dort kam es zur Frontalkollision mit einem entgegenkommenden Auto, das in Richtung Biel unterwegs war. Die beiden Insassen dieses Fahrzeugs wurden durch die Kollision im Auto eingeklemmt.
Beifahrerin stirbt noch vor Ort
Angehörige der Feuerwehr mussten die beiden eingeklemmten Personen aus dem Fahrzeug befreien. Trotz der sofort eingeleiteten Rettungsmassnahmen verstarb die Beifahrerin noch an der Unfallstelle.
Konkrete Hinweise auf die Identität der Frau liegen vor. Die formelle Identifikation steht jedoch noch aus.
Der Lenker des in Richtung Biel fahrenden Autos wurde schwer verletzt. Auch die Lenkerin des anderen Fahrzeugs erlitt schwere Verletzungen. Beide wurden mit je einem Rega-Helikopter in ein Spital geflogen.
A16 bei Moutier zeitweise umgeleitet
Während der Unfallaufnahme und der anschliessenden Arbeiten wurde der Verkehr auf der A16 in beiden Richtungen über die Ausfahrt Moutier-Süd umgeleitet.
Im Einsatz standen neben der Kantonspolizei Bern zwei Rega-Helikopter, zwei Ambulanzteams, die Feuerwehren Tramelan und CRIS Delémont, die Kantonspolizei Jura, der Infrastrukturdienst des Kantons Jura sowie das Care Team Kanton Bern.
Unter der Leitung der Staatsanwaltschaft des Kantons Jura wurden Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Die Kantonspolizei Bern wurde gemäss den Vereinbarungen mit dem Kanton Jura für den Einsatz auf der A16 bei Moutier beigezogen.






