Ein Sommerabend, ein EM‑Spiel – und plötzlich Messerstiche mitten in Bozen.
Fast anderthalb Jahre nach der Tat sorgt der Fall am Siegesplatz erneut für Aufsehen.
Denn der mutmassliche Täter ist bis heute verschwunden.
Der Vorfall ereignete sich im Juni 2024, kurz nach dem EM‑Spiel Italien gegen Kroatien, am Siegesplatz in Bozen.
Ein 33‑jähriger Mann aus Albanien soll dabei zwei Landsleute mit einem Messer angegriffen haben. Die Attacke traf die Opfer unvermittelt und mit erheblicher Gewalt.
Eines der Opfer schwebte in Lebensgefahr
Besonders schwer wiegt der Vorwurf, dass eines der Opfer nur knapp überlebte. Die Verletzungen waren so gravierend, dass aus Sicht der Ermittlungsbehörden der Tatbestand des Mordversuchs erfüllt sein könnte.
Staatsanwaltschaft fordert Verurteilung
Am Freitag stellte die Staatsanwaltschaft ihren Strafantrag.
Das Urteil wird am kommenden Montag erwartet.
Laut stol.it geht die Anklage davon aus, dass der Angriff gezielt und mit Tötungsabsicht erfolgte.
Welche konkrete Strafhöhe beantragt wurde, ist bislang nicht öffentlich bekannt.
🚨 Breaking News direkt aufs Smartphone
Verpasse keine Eilmeldung mehr – jetzt den imTicker WhatsApp-Kanal abonnieren:
👉 imTicker auf WhatsApp abonnieren
Besonders brisant: Der Beschuldigte ist flüchtig
Ein zentrales Problem in diesem Verfahren:
Der mutmassliche Täter ist bis heute untergetaucht.
Was das bedeutet
Der Angeklagte nahm nicht persönlich an der Verhandlung teil
Es handelt sich um ein Verfahren in Abwesenheit
Eine allfällige Verurteilung könnte erst bei einer späteren Festnahme vollstreckt werden
Die Ermittlungsbehörden gehen davon aus, dass sich der Mann nicht mehr in Südtirol aufhält.
Ein Urteil – viele offene Fragen
Der Prozess am Bozner Siegesplatz zeigt, wie komplex Strafverfahren werden können, wenn der Beschuldigte flüchtig ist.
Das erwartete Urteil am Montag dürfte dennoch ein wichtiges Signal der Justiz sein.










