Friedensmarsch quer durch die USA
Gut 20 buddhistische Mönche in safrangelben Roben wandern 3.700 Kilometer von Fort Worth, Texas, bis nach Washington.
Tausende Menschen säumen die Strassen, um die friedliche Gruppe zu begrüssen und ihre Botschaft von Einheit, Mitgefühl und Achtsamkeit zu erleben.
Begeisterung entlang der Route
In Glen Allen, Virginia, steigen Zuschauer sogar auf Schneehaufen, um die Mönche besser sehen zu können. Kinder überreichen Blumen, Polizisten schütteln die Hände, und die Mönche verteilen Segensbändchen.
Die Gruppe stammt aus Laos, Myanmar, Thailand und Vietnam. Begleitet werden sie von Aloka, einem ehemaligen Strassenhund aus Indien, inzwischen eine kleine Berühmtheit. Trotz Kälte laufen manche Mönche sogar barfuss. Unterwegs schlafen sie in Kirchen und Universitäten.
Laut gmx.ch zieht der Friedensmarsch unerwartet viele Menschen an: Die Facebook-Seite zählt über 2,5 Millionen Follower, Videos wurden mehr als 100 Millionen Mal angesehen, und bei einem Empfang in South Carolina begrüssten 20.000 Unterstützer die Gruppe.
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Bhikkhu Pannakara und die Wirkung
Führend ist der vietnamesische Mönch Bhikkhu Pannakara, dessen Schärpe voller Sheriff-Abzeichen von den Begleitpolizisten ist. Trotz eisiger Kälte und politischer Spannungen schaffen es die Mönche, Menschen zusammenzubringen.
In North Carolina kamen 10.000 Menschen in ein Baseballstadion, um Bhikkhu Pannakara zu hören.
Die Mönche fordern auf, Materialismus, Gier, Wut und Hass loszulassen.
Begegnungen mit der Gruppe sollen innere Ruhe und Frieden wecken.
Ein Moment der Achtsamkeit
Sarah Peyton aus Glen Allen beobachtet den Marsch mit ihren zwei Kindern: «Es spielt keine Rolle, woher man kommt. Man kann einfach hier stehen und einen friedlichen Moment erleben. Alle sind einfach im Hier und Jetzt.»
Die Mönche betonen selbst: «Unser Marsch allein kann keinen Frieden schaffen. Aber wenn Menschen berührt werden, entfaltet sich etwas Heiliges im eigenen Herzen.»










