Viel PS, wenig Kontrolle – und am Ende pures Glück.
Am Dienstagabend kam es in Zürich zu einem spektakulären Unfall, der leicht hätte tödlich enden können.
Jetzt sucht die Stadtpolizei dringend Zeug*innen, die den Vorfall beobachtet haben.
Spektakulärer Unfall im Kreis 12
Am Dienstagabend, 25. November 2025, kurz nach 19.30 Uhr, verlor ein 22-jähriger Schweizer auf der Aubruggstrasse im Kreis 12 die Kontrolle über einen BMW M5 mit über 700 PS.
Gemäss aktuellen Erkenntnissen fuhr der junge Mann stadtauswärts, als das Fahrzeug aus noch ungeklärten Gründen ausbrach.
Durchschlag durch Lärmschutzwand
Der BMW:
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prallte rechts von der Strasse,
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durchbrach eine Lärmschutzwand,
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raste weiter durch dichtes Gebüsch,
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und kam erst dahinter zum Stillstand.
Nur dank enormem Glück wurden keine Drittpersonen verletzt.

Lenker leicht verletzt und festgenommen
Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen und wurde im Spital behandelt.
Anschliessend:
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festgenommen,
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der Staatsanwaltschaft zugeführt,
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Führerausweis sofort entzogen.
Der Verdacht: Raserdelikt – ein Verbrechen gemäss Schweizer Recht.
Der Sachschaden liegt bei mehreren zehntausend Franken.
Spezialist*innen des Unfalltechnischen Dienstes rückten für eine umfassende Spuren- und Schadensanalyse aus.
Zeugenaufruf der Stadtpolizei Zürich
Wer Angaben machen kann zu:
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Fahrweise des BMW M5
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Beobachtungen auf der Aubruggstrasse
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dem Unfallhergang am Dienstagabend
meldet sich bitte bei:
Stadtpolizei Zürich: 044 411 71 17

Einordnung: Raserdelikte bleiben ein grosses Risiko
Mit über 700 PS ausgestattete Fahrzeuge stellen im Strassenverkehr ein besonders hohes Gefahrenpotenzial dar.
Die Kombination aus hoher Beschleunigung und engen Stadtstrassen führt regelmässig zu schweren Unfällen.
Die Stadtpolizei Zürich erinnert daran:
„Rasen ist ein Verbrechen und hat schwerwiegende Konsequenzen.“










