Wochen nach der Messung folgt die Festnahme
Ein Motorradfahrer ist Ende Mai in Hallau mit massiv überhöhter Geschwindigkeit erfasst worden. Die Schaffhauser Polizei konnte den Lenker inzwischen ermitteln und festnehmen.
Dem Mann wird ein Raserdelikt vorgeworfen.
62 km/h zu schnell unterwegs
Am Abend des 27. Mai 2026 registrierte eine semistationäre Geschwindigkeitsmessanlage auf der Neunkircherstrasse ein Motorrad mit einer Geschwindigkeit von 148 km/h.
Auf dem betreffenden Streckenabschnitt gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h.
Nach Abzug der gesetzlichen Sicherheitsmarge blieb eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 62 km/h ausserorts bestehen.
Lernfahrer identifiziert
Die Ermittlungen von Schaffhauser Polizei führten zu einem im Kanton Schaffhausen wohnhaften Schweizer.
Besonders brisant: Der Mann verfügte für die Motorradkategorie A lediglich über einen Lernfahrausweis.
Am 15. Juni 2026 wurde er im Auftrag der Staatsanwaltschaft an seinem Wohnort angehalten und festgenommen.
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Führerausweis sofort eingezogen
Gegen den Lenker wurden folgende Massnahmen ergriffen:
- vorläufige Aberkennung sämtlicher Fahrberechtigungen
- Einzug des Lernfahrausweises
- Einzug des Führerausweises
- Einleitung eines Strafverfahrens
Verfahren wegen Raserdelikts
Die Staatsanwaltschaft wirft dem Beschuldigten eine qualifiziert grobe Verletzung der Verkehrsregeln vor.
Bei sogenannten Raserdelikten sieht das Schweizer Strassenverkehrsrecht empfindliche Strafen sowie langfristige Führerausweisentzüge vor.






