Die Temperaturen fallen auf lebensgefährliche Minusgrade.
Gleichzeitig keimt ein zarter Hoffnungsschimmer im Krieg.
US-Präsident Donald Trump spricht von einer Zusage Wladimir Putins – und die Ukraine kämpft ums Überleben, im wahrsten Sinn des Wortes.
Minus 30 Grad: Der Winter trifft die Ukraine mit voller Wucht
Der ukrainische Winter zeigt sich von seiner brutalsten Seite.
Das Hydrometeorologische Zentrum der Ukraine warnt vor Nachttemperaturen bis zu –30 Grad zwischen dem 1. und 3. Februar – vor allem im Osten und Norden des Landes.
Die Folgen sind dramatisch:
In Kiew sind weiterhin 613 Wohnhäuser ohne Heizung
Tausende Menschen sind auf Notunterkünfte angewiesen
Das durch Angriffe geschwächte Stromnetz steht unter Extrembelastung
Präsident Wolodymyr Selenskyj warnte zuletzt eindringlich vor neuen russischen Angriffen auf Energieinfrastruktur – gerade jetzt, wo jede Kilowattstunde über Leben und Tod entscheiden kann.
Trump überrascht mit Aussage: „Putin greift eine Woche nicht an“
Für internationale Aufmerksamkeit sorgte eine Aussage von US-Präsident Donald Trump.
Er erklärte, er habe den russischen Präsidenten gebeten, angesichts der extremen Kälte eine Woche lang keine Angriffe zu fliegen.
Putin habe dieser Bitte zugestimmt, so Trump.
Eine offizielle Bestätigung aus Moskau dazu gibt es bislang nicht – doch allein die Aussage sorgt für Spekulationen:
Ist es ein humanitäres Signal oder bloss taktisches Kalkül?
Energiehilfe aus Europa: Fast eine Milliarde Euro
Um das ukrainische Energiesystem über den Winter zu retten, stockt die EU ihre Unterstützung weiter auf.
Konkret:
50 Millionen Euro zusätzlich von EU-Kommission und Europäischer Investitionsbank
Geld fliesst an den Staatskonzern Naftogaz
Gesamtvolumen der EU-Hilfe für Notgaskäufe Winter 2025/26: 977 Millionen Euro
Das Ziel ist klar: Strom, Wärme und Gas – trotz Bomben und Frost.
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1.000 Tote kehren zurück – ein stilles Kapitel des Krieges
Parallel zur humanitären Krise wurden erneut Opfer des Krieges überführt.
Russland übergab 1.000 Leichen, bei denen es sich mutmasslich um gefallene ukrainische Soldaten handelt. Im Gegenzug erhielt Moskau die sterblichen Überreste von 38 russischen Soldaten.
Solche Rückführungen erfolgen meist abseits der Öffentlichkeit – sie zeigen jedoch die menschliche Dimension des Konflikts besonders deutlich.
Diplomatie im Hintergrund: Gespräche mit Moskau und den USA
Während an der Front gekämpft wird, laufen im Hintergrund diplomatische Bemühungen.
Russlands Präsident Wladimir Putin lobte den Vermittlerstatus der Vereinigten Arabischen Emirate, insbesondere bei Gefangenen- und Leichenaustauschen.
Auch Kiew blickt Richtung Verhandlungstisch.
Aussenminister Andrij Sybiha erklärte, man bereite gemeinsam mit den USA eine neue Runde trilateraler Gespräche mit Russland vor – in naher Zukunft.
Selenskyj sei grundsätzlich bereit, Putin zu treffen, um „die heikelsten Fragen“ zu klären.
Der Kreml hingegen erklärte zuletzt, Kiew habe auf eine Einladung zu Gesprächen in Moskau noch nicht reagiert.
Lage an der Front: Kein Durchbruch, hohe Verluste
Nach ukrainischen Angaben hat die russische Armee trotz gegenteiliger Behauptungen keine entscheidenden Geländegewinne erzielt.
Kiew spricht von dem Ziel, Russland monatlich bis zu 50.000 Verluste zuzufügen – eine Zahl, die die Intensität der Kämpfe verdeutlicht.
Der ukrainische Aussenminister richtete zudem eine deutliche Botschaft an Europa:
Die Unterstützung der Ukraine sei eine Investition in die kollektive Sicherheit Europas.
Die Informationen zu den aktuellen Entwicklungen stammen unter anderem laut ansa.it aus internationalen diplomatischen und ukrainischen Quellen.










