Tragödie in der Demokratischen Republik Kongo:
Bei einem Einsturz der Coltanmine Rubaya kamen über 200 Menschen ums Leben.
Die Bergbaugesellschaft und lokale Behörden stehen unter Schock.
Details zum Unglück
Der Einsturz ereignete sich am Mittwoch in der Coltanmine Rubaya, die im Osten des Kongo liegt.
Laut lubumba Kambere Muyisa, Sprecher des Gouverneurs der Provinz, starben bisher mehr als 200 Menschen bei dem Unglück (laut ansa.it).
Die genaue Zahl der Todesopfer bleibt vorerst unklar, da Rettungskräfte weiterhin in den Trümmern nach Verschütteten suchen. Viele Opfer waren Minenarbeiter, die unter prekären Sicherheitsbedingungen tätig waren.
Breaking News direkt aufs Smartphone
Verpasse keine Eilmeldung mehr – jetzt den imTicker WhatsApp-Kanal abonnieren:
imTicker auf WhatsApp abonnieren
Hintergrund
Rubaya ist eine der grössten Coltan-Minen der Region, einem Rohstoff, der unter anderem für die Herstellung von Smartphones, Computern und Elektrofahrzeugen benötigt wird.
Unfälle dieser Art sind in der Region leider keine Seltenheit, da Sicherheitsstandards oft mangelhaft sind und informelle Abbaupraktiken weit verbreitet sind.
Internationale Organisationen wie Amnesty International und Human Rights Watch warnen seit Jahren vor den Risiken und fordern strengere Sicherheitskontrollen in den Minen.










