Bei einem schweren Unglück in einer Kohlemine im Südwesten Pakistans sind mindestens 34 Bergarbeiter ums Leben gekommen. Eine Methangas-Explosion brachte die Mine in der Provinz Baluchistan zum Einsturz. Rettungskräfte suchen weiterhin nach möglichen Überlebenden und Vermissten.
Rettungskräfte kämpfen gegen die Zeit
Zum Zeitpunkt der Explosion befanden sich nach Behördenangaben rund 40 Arbeiter unter Tage. Das Unglück ereignete sich in der Nähe der Provinzhauptstadt Quetta. Wegen des eingestürzten Stollens benötigten die Rettungsteams fast 20 Stunden, um zu den eingeschlossenen Bergarbeitern vorzudringen.
Laut GMX bestätigten lokale Behörden bislang mindestens 34 Todesopfer. Mehrere Arbeiter galten zunächst weiterhin als vermisst, während Einsatzkräfte mit schwerem Gerät versuchten, weitere Verschüttete zu erreichen.
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Ursache der Explosion wird untersucht
Die Behörden haben eine Untersuchung zur Ursache der Methangas-Explosion eingeleitet. Experten sollen klären, weshalb es zu dem folgenschweren Unglück kommen konnte.
Die Rettungsarbeiten dauern unter schwierigen Bedingungen an. Einsatzkräfte hoffen weiterhin, mögliche Überlebende aus den Trümmern der eingestürzten Mine bergen zu können.
Minenunglücke in Pakistan keine Seltenheit
Schwere Unfälle in pakistanischen Kohleminen ereignen sich immer wieder. Als Ursachen gelten häufig unzureichende Sicherheitsstandards, mangelhafte Schutzvorkehrungen und veraltete Bergbaumethoden.
Insbesondere in der Provinz Baluchistan kommt es regelmässig zu tödlichen Zwischenfällen im Bergbau. Gewerkschaften und Experten fordern seit Jahren strengere Sicherheitsvorschriften und bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten.





