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Mindestens 13 Tote bei israelischem Luftangriff auf Flüchtlingslager im Libanon

by Daniel Lüdi
Mittwoch, 19. November 2025 um 13:29
in Ausland, News, Politik, Top News
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Militär und Rettungskräfte nach israelischem Luftangriff auf das Flüchtlingslager Ain al-Hilweh im Südlibanon bei Nacht.

Einsatzkräfte nach Luftangriff auf Flüchtlingslager Ain al-Hilweh (Bildquelle: nytimes.com)

Ein Jahr nach dem Waffenstillstand: Eskalation in Ain al-Hilweh

Mindestens 13 Menschen wurden bei einem israelischen Luftangriff auf das palästinensische Flüchtlingslager Ain al-Hilweh im Südlibanon getötet. Der Angriff, der sich am späten Dienstagabend ereignete, war einer der tödlichsten seit dem Waffenstillstand zwischen Israel und der Hisbollah vor knapp einem Jahr. Laut dem libanesischen Gesundheitsministerium wurden zudem mehrere Menschen verletzt, viele von ihnen schwer.

Israel greift angebliches Hamas-Trainingsgelände an

Nach Angaben des israelischen Militärs richtete sich der Angriff gegen ein Trainingsgelände der palästinensischen Hamas nahe der Hafenstadt Saida, das angeblich zur Planung und Durchführung von Anschlägen auf Israel genutzt wurde. Die Armee erklärte, man habe Massnahmen getroffen, um zivile Opfer zu vermeiden. Die Hamas hingegen wies die Darstellung als „reine Erfindung“ zurück und betonte, es habe sich um einen öffentlichen Sportplatz gehandelt, der von Jugendlichen frequentiert werde.

Ain al-Hilweh – Brennpunkt der Spannungen

Das Ziel des Luftangriffs, Ain al-Hilweh, ist das grösste palästinensische Flüchtlingslager im Libanon und seit Jahrzehnten geprägt von Spannungen zwischen rivalisierenden Gruppen. Das Lager ist überfüllt und infrastrukturell stark vernachlässigt. Seit Jahren üben militante Gruppen wie die Hamas de facto die Kontrolle über viele dieser Lager aus.

Die libanesische Regierung bemüht sich seit dem Waffenstillstand, militante Gruppen zu entwaffnen, wobei bereits erste Schritte in einigen Lagern eingeleitet wurden.

Waffenstillstand bröckelt

Der Angriff erfolgte fast genau ein Jahr nach dem Ende der intensiven Kämpfe mit der Hisbollah. Diese hatte im Oktober 2023 mit Raketenangriffen auf Israel begonnen – als Reaktion auf den Hamas-Angriff auf Südisrael am 7. Oktober 2023, der den Gaza-Krieg auslöste. Israel reagierte mit einer grossangelegten Bodenoffensive im Südlibanon, bei der über eine Million Menschen vertrieben und rund 4.000 getötet wurden – die blutigste Auseinandersetzung im Libanon seit Jahrzehnten.

Trotz der Waffenruhe gibt es weiterhin tägliche israelische Luftangriffe auf mutmassliche Hisbollah-Stellungen. Auch laut Experten der Vereinten Nationen verstösst die Hisbollah regelmässig gegen die Vereinbarung. Das UN-Menschenrechtsbüro bestätigte inzwischen mehr als 100 zivile Todesopfer im Libanon seit dem Waffenstillstand.

Humanitäre Lage bleibt dramatisch

Palästinensische Flüchtlinge, zumeist Nachfahren der „Nakba“ von 1948, leben oft unter prekären Bedingungen in Lagern wie Ain al-Hilweh. Nach dem Angriff wurden zahlreiche Verletzte in Krankenhäuser eingeliefert. Die staatliche Nachrichtenagentur des Libanon machte jedoch keine genauen Angaben zur Zahl der Verletzten.

Ein Sprecher der Hamas sagte laut einem Bericht der New York Times, es gebe „keine militärischen Einrichtungen in palästinensischen Flüchtlingslagern im Libanon“, und kritisierte den Angriff als „Kriegsverbrechen gegen wehrlose Zivilisten“

Fazit

Der Luftangriff auf Ain al-Hilweh wirft ein Schlaglicht auf die anhaltend explosive Lage im Nahen Osten – trotz Waffenstillstandsvereinbarungen. Die Region bleibt instabil, und die humanitäre Lage der Flüchtlinge verschlechtert sich weiter. Internationale Vermittlung scheint dringender denn je.

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