Ein unscheinbarer Einsatz – mit aussergewöhnlichen Dimensionen.
In mehreren Kantonen haben Ermittlungsbehörden Vermögenswerte im Millionenbereich sichergestellt.
Bargeld in Taschen, Luxusuhren, Fahrzeuge und Immobilien stehen im Zentrum eines gross angelegten Strafverfahrens.
Grosseinsatz in mehreren Kantonen
Am 5. Mai 2026 führten die Behörden koordinierte Hausdurchsuchungen in den Kantonen Aargau, Schwyz, Zug und Genf durch.
Im Einsatz standen:
- Bundesanwaltschaft (BA)
- fedpol
- Kantonspolizeien der betroffenen Regionen
Eine Person wurde festgenommen und befindet sich in Untersuchungshaft.
Vermögenswerte im Millionenbereich sichergestellt
Die Dimension der Sicherstellungen ist beträchtlich.
Gesamthaft wurden Vermögenswerte im Wert von über 13 Millionen Franken beschlagnahmt.
Aufteilung der beschlagnahmten Werte
- rund 2 Millionen Franken: Bargeld und Luxusaccessoires
- rund 11 Millionen Franken: Immobilien und Fahrzeuge
Tasche mit 1,3 Millionen Franken Bargeld entdeckt
Bei den Durchsuchungen stiessen die Ermittler auf mehrere Safes.
Besonders auffällig war eine Tasche mit:
- rund 1,3 Millionen Franken Bargeld
- Schmuck und Luxusuhren im Wert von über 1 Million Franken
Zusätzlich wurden fünf Fahrzeuge der gehobenen Klasse sichergestellt.
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Immobilien und Fahrzeuge blockiert
Auch grosse Vermögenswerte in Form von Immobilien wurden gesichert.
- Immobilien im Wert von rund 9,6 Millionen Franken
- Grundbuchsperren wurden verfügt
Ziel ist es, eine mögliche Vermögensverschiebung zu verhindern.
Verdacht: Geldwäscherei im grossen Stil
Die Ermittlungen laufen wegen des Verdachts der qualifizierten Geldwäscherei sowie der Unterstützung einer kriminellen Organisation.
Die Bundesanwaltschaft geht davon aus, dass:
- Vermögenswerte aus Drogenhandel stammen könnten
- Geld über Banken eingeschleust wurde
- Luxusgüter zur Verschleierung genutzt wurden
So soll das System funktioniert haben
Laut Ermittlungsstand sollen die Gelder auf mehreren Wegen verarbeitet worden sein:
- Bareinzahlungen auf Bankkonten
- Kauf und Verkauf von Schmuck und Edelsteinen
- Investitionen in Luxusimmobilien
- Erwerb hochpreisiger Fahrzeuge
Weitere Ermittlungen laufen
Eine weitere beschuldigte Person verbüsst derzeit eine Haftstrafe im Ausland.
Zusätzlich wurde eine Meldung wegen möglicher falscher Angaben bei Aufenthaltsbewilligungen eingereicht.
Die Staatsanwaltschaft führt die Untersuchung weiter.
Unschuldsvermutung gilt
Alle beschuldigten Personen gelten bis zu einem rechtskräftigen Urteil als unschuldig.
Die Ermittlungen sollen nun klären, wie gross das Netzwerk tatsächlich ist.
Der Fall zeigt das Ausmass möglicher Geldwäschereistrukturen in der Schweiz.
Die Sicherstellung von Vermögenswerten im zweistelligen Millionenbereich unterstreicht die Dimension der Ermittlungen.






