Ein Bach wird plötzlich weiss.
Was zunächst harmlos wirkt, entpuppt sich als ernsthafte Umweltverschmutzung – mitten in Greng.
Mehrere hundert Liter Milch gelangen in ein Gewässer und lösen einen Einsatz aus.
Was ist passiert?
Am Mittwochnachmittag, 29. April 2026, gegen 15:30 Uhr, geht bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Freiburg eine Meldung ein:
Der Dybach in Greng weist eine auffällige, milchige Verfärbung auf.
Vor Ort bestätigen Fachkräfte schnell den Verdacht:
Milch ist über einen Klarwasserablauf direkt in den Bach gelangt.
Die Ausmasse der Verschmutzung
Die Folgen sind deutlich sichtbar:
- Verschmutzung über mehrere hundert Meter
- Trübung des Wassers mit milchiger Färbung
- Eingriff in das empfindliche Ökosystem
Der Wildhüter sowie das Amt für Umwelt (AfU) stehen im Einsatz, um die Lage zu beurteilen.
🚨 Breaking News direkt aufs Smartphone
Verpasse keine Eilmeldung mehr – jetzt den imTicker WhatsApp-Kanal abonnieren:
👉 imTicker auf WhatsApp abonnieren
Ursache: Versehen mit Folgen
Der mutmassliche Verursacher konnte rasch identifiziert werden:
- Ein 54-jähriger Landwirt aus der Region
- Mehrere hundert Liter Milch gelangten unbeabsichtigt ins Abwassersystem
- Weiterleitung über Klarwasserkanal direkt in den Bach
Der Mann spricht von einem Versehen – dennoch hat der Vorfall Konsequenzen.
Rechtliche Folgen
Der Vorfall wird nicht ohne Konsequenzen bleiben:
- Anzeige bei der Staatsanwaltschaft
- Untersuchung durch Behörden läuft
- Mögliche strafrechtliche und finanzielle Folgen
Auch fahrlässige Verschmutzungen können in der Schweiz geahndet werden.






