Die Migros Bank hat im Jahr 2025 etwas weniger Gewinn erzielt, gleichzeitig stiegen Kundenanzahl und Einlagen weiter.
Für die neue Strategieperiode 2026–2030 sieht sich die Bank dennoch in einer starken Ausgangsposition.
Geschäftsertrag und Kostenentwicklung
Der Geschäftsertrag stieg um 1,0 % auf 814,4 Millionen Franken. Die Kosten legten hingegen überproportional um 3,9 % auf 441,6 Millionen zu – verursacht durch «erhebliche Investitionen in Beratung, Vertrieb und operationelle Effektivität», laut gmx.ch.
Kosten-Ertrags-Verhältnis: 52,2 % (Vorjahr 50,7 %
Geschäftserfolg (operatives Ergebnis): 335,2 Millionen Franken (-1,7 %)
Jahresgewinn: 276,2 Millionen Franken (-2,1 %)
Trotz der leichten Rückgänge blieb das Kosten-Ertrags-Verhältnis innerhalb des Zielkorridors der Strategieperiode 2021–2025.
Kundengeschäft stabil
Im Zinsengeschäft blieb der Netto-Erfolg mit 599,2 Millionen Franken nahezu stabil.
Kommissionsgeschäft: +2,4 % auf 128,1 Millionen (Depotbestand +8,8 % auf 18,3 Milliarden)
Handelserfolg: +3,6 % auf 76,5 Millionen
Kundenausleihungen: 51,5 Milliarden Franken (+1,9 %)
Kundeneinlagen: 45,9 Milliarden Franken (+0,3 %)
Gesamtkundenbestand: 1,23 Millionen (+4,2 %)
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Start der neuen Strategieperiode 2026–2030
Die Bank gibt keinen konkreten Ausblick auf 2026. CEO Manuel Kunzelmann betont jedoch, dass man aus „einer Position der Stärke“ starte.
Ziele:
Stärkung des Kerngeschäfts (Vermögensberatung, Vorsorge, Wohnen & Bauen, Firmenkunden)
Diversifizierung der Erträge und Erhöhung des Marktanteils
Steigerung der operativen Leistungsfähigkeit
Nutzung modernster Technologien und Synergien mit der Migros-Gruppe







