Die Luzerner Polizei hat am 5. August 2026 im Gebiet Rötelberg in Menznau LU eine professionelle Outdoor-Drogenhanfanlage ausser Betrieb gesetzt. Bei der Aktion wurden drei Personen im Alter zwischen 28 und 42 Jahren festgenommen. Zwei Verdächtige flüchteten zunächst, wurden jedoch von einem Polizeidiensthund gestoppt.
Hanffeld auf 1,3 Hektaren entdeckt
Die Polizei stiess im Gebiet Rötelberg auf eine professionell betriebene Outdoor-Hanfanlage. Das Hanffeld umfasste rund 1,3 Hektaren. Zusätzlich fanden die Einsatzkräfte verschiedene Einrichtungen für den Anbau und die Verarbeitung des Hanfs.
Eine Analyse des sichergestellten Drogenhanfs ergab einen deutlich über dem gesetzlichen Grenzwert liegenden THC-Gehalt. Dieser war bei einzelnen Proben bis zu zwölfmal höher als gesetzlich erlaubt.
Damit handelte es sich nach den bisherigen Erkenntnissen der Ermittlungsbehörden nicht um legalen CBD-Hanf, sondern um Drogenhanf.

Zwei Personen flüchten – Diensthund greift ein
Im Rahmen der polizeilichen Aktion wurden insgesamt drei Personen festgenommen. Bei ihnen handelt es sich um zwei albanische Staatsangehörige und einen Schweizer im Alter zwischen 28 und 42 Jahren.
Zwei der Personen versuchten zunächst, sich der Kontrolle durch Flucht zu entziehen. Der Polizeidiensthund «Quanto» konnte die beiden jedoch aufhalten, worauf sie festgenommen werden konnten.
Verfahren gegen sechs Personen eröffnet
Insgesamt wurde gegen sechs Personen ein Verfahren eröffnet. Die Untersuchung wird unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Sursee geführt.
Die Hintergründe und die jeweiligen Verantwortlichkeiten sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Für sämtliche beschuldigten Personen gilt bis zu einem rechtskräftigen Urteil die Unschuldsvermutung.






