Auf der Hauptstrasse H19 bei Laax ist es am Samstagnachmittag zu einem schweren Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen gekommen.
Ein Reisebus und zwei Personenwagen waren beteiligt. Mehrere Personen wurden verletzt, eine davon schwer.
Unfallhergang auf der H19
Am Samstag, 27. Juni 2026, um 14.50 Uhr, fuhr ein 69-jähriger Automobilist zusammen mit einer Beifahrerin von Laax in Richtung Ilanz.
Nach der Zufahrt bei Sagogn geriet das Fahrzeug in einer Linkskurve teilweise auf die Gegenfahrbahn. Dort kam es zur ersten Kollision mit einem entgegenkommenden, leeren Reisebus.
Folgekollisionen mit zwei weiteren Fahrzeugen
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Bus gegen eine Böschung gedrückt und geriet in eine instabile Lage.
In der Folge kam es zu einer weiteren Kollision mit einem zweiten Personenwagen sowie anschliessend zu einem dritten Aufprall des Busses gegen eine Böschung und ein Mauerwerk.
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Mehrere Verletzte und aufwendige Rettung
Der Buschauffeur und der Lenker des zweiten Personenwagens wurden leicht verletzt.
Die Beifahrerin des ersten Fahrzeugs wurde mittelschwer verletzt.
Der Lenker dieses Fahrzeugs wurde im Auto eingeklemmt und durch die Strassenrettung Flims mit hydraulischem Gerät befreit. Er erlitt schwere Verletzungen und musste mit der Rega ins Kantonsspital Chur geflogen werden.
Die Verletzten wurden durch den Rettungsdienst Surselva und die Rettung Mittelbünden erstversorgt und in Spitäler gebracht.
Lange Sperrung der Hauptstrasse
Die H19 musste aufgrund des grossen Schadensbildes und der Rettungs- sowie Bergungsarbeiten für rund viereinhalb Stunden vollständig gesperrt werden.
Im Einsatz standen mehrere Rettungsdienste, die Strassenrettung Flims sowie die Kantonspolizei Graubünden.
Ermittlungen laufen
Die Kantonspolizei Graubünden hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.






