Mehrere Wald- und Vegetationsbrände haben in England Häuser zerstört oder schwer beschädigt. Besonders betroffen sind die West Midlands rund um Stourbridge. Tausende Notrufe gingen bei den Einsatzkräften ein. Sechs Menschen mussten behandelt werden, zwei von ihnen wegen Rauchgasvergiftungen in einem Krankenhaus.
Feuerwehr kämpft gegen mehrere Brände
In verschiedenen Teilen Englands sind Feuerwehrleute derzeit gleichzeitig mit mehreren Wald- und Vegetationsbränden beschäftigt. Besonders angespannt ist die Lage in den West Midlands, wo allein wegen verschiedener Brände Tausende Notrufe eingingen.
In der Stadt Stourbridge entwickelte sich nach Angaben der örtlichen Feuerwehr einer der grössten Brände der Region. Mehrere Häuser wurden durch die Flammen zerstört oder schwer beschädigt. Feuerwehrchef Simon Tuhill bezeichnete den Einsatz als einen der schwerwiegendsten Vorfälle, mit denen die örtlichen Einsatzkräfte jemals konfrontiert gewesen seien.
Laut GMX sprach Tuhill von umfangreichen Zerstörungen. Die Feuerwehr teilte zugleich mit, dass bei den Löscharbeiten Fortschritte erzielt würden. Dennoch blieben zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort, um die Situation unter Kontrolle zu halten.
14 Löschfahrzeuge weiterhin im Einsatz
Am Morgen waren weiterhin 14 Löschfahrzeuge an den betroffenen Orten im Einsatz. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich unter anderem darauf, verbliebene Glutnester zu löschen und ein erneutes Aufflammen der Brände zu verhindern.
Die Bevölkerung wurde aufgefordert, sich von den betroffenen Gebieten fernzuhalten. Dadurch sollen sowohl Anwohner als auch Schaulustige geschützt und die Arbeit der Rettungsdienste nicht behindert werden.
Nach Angaben der lokalen Rettungsdienste mussten sechs Menschen vor Ort medizinisch behandelt werden. Zwei Personen wurden wegen Rauchgasvergiftungen in ein Krankenhaus gebracht.
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Hitzewelle erschwert die Löscharbeiten
Die Brände treffen England während einer anhaltenden Hitzewelle. Hohe Temperaturen und trockene Vegetation können dazu beitragen, dass sich Feuer schneller ausbreiten und neue Brandherde entstehen.
Die Einsatzkräfte müssen deshalb auch nach dem Löschen einzelner Feuer aufmerksam bleiben. Glutnester können unter trockenen Bedingungen erneut Flammen entwickeln und weitere Bereiche entzünden.
Die Feuerwehr konzentriert sich daher neben der direkten Brandbekämpfung auch auf die Kontrolle der betroffenen Flächen. Wie gross der Gesamtschaden durch die verschiedenen Brände ist, steht derzeit noch nicht fest.
Premierminister dankt den Einsatzkräften
Der britische Premierminister Andy Burnham würdigte die Arbeit der Feuerwehrleute. Er verwies auf die schwierigen Bedingungen, unter denen die Einsatzkräfte während der Hitzewelle arbeiten müssten.
Burnham erklärte auf der Plattform X, es sei erschreckend zu sehen, wie Häuser und ganze Gemeinden von den Bränden betroffen seien. Die Feuerwehrleute setzten sich selbst erheblichen Gefahren aus, um andere Menschen zu schützen.
Die Löscharbeiten in den West Midlands und anderen betroffenen Regionen dauern an. Die Behörden beobachten die Lage weiterhin und bitten die Bevölkerung, Warnungen und Anweisungen der Einsatzkräfte zu beachten.






