Unfälle nehmen zu – zwei Todesopfer sorgen für traurige Bilanz
Die Stadt St.Gallen hat im Jahr 2025 mehr Verkehrsunfälle verzeichnet als im Vorjahr.
Während die Gesamtzahl der Verletzten zurückging, kam es zu zwei tödlichen Unfällen. Mangelnde Aufmerksamkeit bleibt die häufigste Unfallursache.
445 Verkehrsunfälle registriert
Die Stadtpolizei St.Gallen registrierte insgesamt:
- 445 Verkehrsunfälle (+46 gegenüber Vorjahr)
- 171 verletzte Personen (2024: 193)
- 2 Todesopfer
Die Statistik berücksichtigt nur Unfälle im Stadtgebiet (ohne Stadtautobahn).
Zwei tragische Todesfälle
Im Jahr 2025 kam es zu zwei besonders schweren Unfällen:
- Ein 4-jähriger Junge wurde an der Stahlstrasse von einem Auto erfasst und verstarb
- Eine 59-jährige E-Bike-Fahrerin starb nach einem Unfall an der Buchentalstrasse
Beide Fälle verdeutlichen die Gefahren im urbanen Verkehr.
Häufigste Unfallursachen bleiben konstant
Die wichtigsten Ursachen waren:
- Mangelnde Aufmerksamkeit (23.3%)
- Missachtung des Vortritts (21.1%)
- Fahren in nicht fahrfähigem Zustand (13.3%)
Diese Faktoren dominieren seit Jahren die Unfallstatistik.
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Mehr Unfälle mit motorisierten Verkehrsteilnehmenden
Zunahmen gab es bei:
- Personenwagen: +45 Unfälle
- Motorrädern: +6
- Motorfahrrädern / E-Bikes / E-Trottinetten: +6
Rückläufig waren hingegen:
- Velounfälle
- Unfälle mit Fussgängern
- Unfälle mit Liefer- und Lastwagen
Sehr hohe Einhaltungsquote bei Geschwindigkeitskontrollen
Die Kontrollen zeigen insgesamt ein hohes Regelbewusstsein:
Stationäre Anlagen:
- 4’262’577 Fahrzeuge kontrolliert
- Nur 1’490 zu schnell
- Einhaltungsquote: 99.97 %
Semistationäre Anlagen:
- 7’768’836 Fahrzeuge
- 26’562 Verstösse
- Einhaltungsquote: 99.66 %
Mobile Kontrollen zeigen jedoch etwas mehr Abweichungen, insbesondere in Tempo-30- und Begegnungszonen.
Rückgang bei fahrunfähigen Lenkern
Im Jahr 2025 wurden:
- 156 Personen angezeigt wegen Fahrunfähigkeit
- Davon:
- 110 unter Alkoholeinfluss
- 44 unter Drogeneinfluss
- 2 verweigerten die Blutprobe
Das entspricht einem Rückgang von 20 Fällen gegenüber dem Vorjahr.
Schwerpunkte der Polizei für 2026
Die Stadtpolizei setzt weiterhin auf:
- Prävention und Präsenz
- Schulwegsicherheit
- Kontrolle des Langsamverkehrs (Velos, E-Bikes, Trottinette)
- Bekämpfung von Auto-Posern und Lärm
- Verkehrssicherheit durch gezielte Kontrollen
Zusammenarbeit mit städtischen und kantonalen Stellen bleibt zentral.







