Ein wegweisendes Urteil erschüttert die Tech-Welt:
Meta und YouTube wurden wegen Social-Media-Sucht haftbar gemacht – und Prinz Harry sowie Herzogin Meghan feiern die Entscheidung.
Die Wahrheit sei nun gehört worden, betont das Paar.
Urteil gegen Meta und YouTube
Eine US-Jury in Los Angeles befand Meta und YouTube für fahrlässiges Handeln verantwortlich und verurteilte die Unternehmen zur Zahlung von drei Millionen US-Dollar Kompensationsschadenersatz. Meta trägt 70 Prozent der Summe. Darüber hinaus müssen beide Firmen Strafschadenersatz leisten: 2,1 Millionen Dollar von Meta, 900.000 Dollar von YouTube.
Laut gmx.ch begründet die Jury das Urteil damit, dass die Plattformen absichtlich suchtfördernd gestaltet worden seien und dadurch erheblichen Schaden bei Nutzern verursacht hätten.
Meta und Google wiesen die Vorwürfe zurück. Sprecher betonten, dass die psychische Gesundheit von Jugendlichen zu komplex sei, um sie auf eine einzelne App zurückzuführen, und YouTube sei keine Plattform, die absichtlich süchtig mache.
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Meghan und Harry reagieren
Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (44) äusserten sich über ihre Stiftung Archewell Philanthropies:
- «Dieses Urteil ist eine Abrechnung.»
- «Familien haben zu lange den Preis für Plattformen gezahlt, die ohne Rücksicht auf Kinder entwickelt wurden.»
Sie betonen, dass das Urteil einen Präzedenzfall schaffe und die Rechenschaftspflicht der Tech-Konzerne markiere. Über ihr Parents’ Network unterstützen sie zudem Familien, deren Kinder durch Online-Plattformen Schaden genommen haben.
«Heute wurde die Wahrheit gehört und ein Wandel eingeleitet,» erklärten die Sussexes auf ihrer offiziellen Website.
Hintergrund der Klage
Die Klage ging von einer jungen Frau aus, die nach eigenen Angaben durch die Plattformen psychisch geschädigt wurde. Die Jury folgte der Argumentation, dass die Unternehmen bewusst süchtig machende Elemente eingesetzt hätten.
Dieses Urteil könnte richtungsweisend für künftige Verfahren gegen grosse Tech-Firmen sein, die die Verantwortung für Nutzerwohl und Kindeswohl in sozialen Netzwerken bisher nur begrenzt übernommen haben.







