Entsetzen nach tödlichem Vorfall an historischer Festung
In Haiti hat eine Massenpanik an der berühmten Zitadelle Laferrière eine Tragödie ausgelöst: 25 Menschen kamen ums Leben, überwiegend junge Besucherinnen und Besucher.
Die Nationalpolizei hat inzwischen mehrere Festnahmen vorgenommen – die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.
Festnahmen nach Polizei-Einsatz
Nach dem Unglück wurden insgesamt sieben Personen festgenommen, darunter:
- fünf Polizisten aus der Gemeinde Milot
- zwei Mitarbeitende des Instituts zum Schutz des nationalen Erbes
Die Behörden haben sie in Gewahrsam genommen und verhören sie derzeit. Konkrete Vorwürfe wurden bislang nicht veröffentlicht.
Wie es zur Massenpanik kam
Der Vorfall ereignete sich am Wochenende im Norden Haitis an einem Ort mit grosser historischer Bedeutung.
Die Zitadelle gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und zieht viele Besucher an.
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Ablauf der Ereignisse
- grosse Menschenansammlung, viele junge Teilnehmende
- Treffen offenbar über soziale Medien organisiert
- plötzlicher starker Regen
- Panik in der Menge
Die Situation eskalierte innerhalb kurzer Zeit.
Viele Opfer durch Erstickung
Nach Angaben lokaler Behörden starben die meisten Opfer durch Erstickung.
Der Bürgermeister von Milot sprach von einer extrem chaotischen Lage, die kaum noch kontrollierbar gewesen sei.
Die Regierung hat inzwischen eine dreitägige Staatstrauer ausgerufen.
Laut GMX hat die Nationalpolizei bestätigt, dass die Ermittlungen gegen mehrere Sicherheitskräfte und Verwaltungsmitarbeitende laufen, nachdem eine Spezialeinheit den Ort untersucht hat.
Symbolischer Ort wird zur Unglücksstätte
Die Zitadelle Laferrière gilt als eines der wichtigsten historischen Wahrzeichen Haitis.
Sie wurde von ehemaligen Sklaven erbaut und steht symbolisch für den Freiheitskampf gegen die französische Kolonialherrschaft.
Gerade dieser Ort macht die Tragödie für viele Menschen im Land besonders schmerzhaft.







