Mann am Badischen Bahnhof Basel mit Stichwaffe verletzt
Am Badischen Bahnhof in Basel ist am Freitagmittag, 17. Juli 2026, ein 29-jähriger Mann bei einem mutmasslichen Messerangriff verletzt worden. Eine Patrouille des Bundesamtes für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) hielt den Tatverdächtigen noch am Tatort an und übergab ihn der Kantonspolizei Basel-Stadt. Die Staatsanwaltschaft hat den 45-jährigen Niederländer festnehmen lassen.
Angriff auf Perron 8/9
Der Vorfall ereignete sich gegen 13.15 Uhr auf dem Perron 8/9 des Badischen Bahnhofs. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt hielt sich dort ein 29-jähriger Mann auf, als sich ihm ein Unbekannter näherte.
Aus bislang ungeklärten Gründen verletzte der Angreifer den Mann unvermittelt mit einer Stichwaffe. Dem Verletzten gelang die Flucht, während der Tatverdächtige ihm zunächst folgte.
BAZG-Patrouille griff sofort ein
Eine Patrouille des Bundesamtes für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG), die sich vor Ort befand, brachte den Verletzten in Sicherheit und konnte den mutmasslichen Täter anhalten. Anschliessend wurde der Mann der Kantonspolizei Basel-Stadt übergeben.
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt versorgte den Verletzten und brachte ihn zur weiteren Behandlung ins Spital. Angaben zu seinem Gesundheitszustand machte die Staatsanwaltschaft zunächst nicht.
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Staatsanwaltschaft beantragt Untersuchungshaft
Beim Festgenommenen handelt es sich um einen 45-jährigen niederländischen Staatsbürger. Die Kantonspolizei Basel-Stadt nahm den Mann im Auftrag der Staatsanwaltschaft fest.
Die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt wird beim zuständigen Zwangsmassnahmengericht Untersuchungshaft für den Beschuldigten beantragen. Die Hintergründe der Tat sowie das Motiv sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen
Die Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt bittet Personen, die den Vorfall beobachtet haben oder sachdienliche Hinweise geben können, sich zu melden. Hinweise werden unter der Telefonnummer 061 267 71 11 oder bei jeder Polizeiwache entgegengenommen.






