Rodri glaubt trotz der schweren Finanzvorwürfe gegen Manchester City an die Unschuld seines früheren Vereins. Der spanische Weltmeister äusserte sich vor dem Nations-League-Spiel gegen England zu den möglichen Konsequenzen für den englischen Topklub.
Rodri war von 2019 bis zum vergangenen Sommer für Manchester City aktiv und feierte mit dem Klub zahlreiche Erfolge. Vor dem Nations-League-Spiel Spaniens gegen England im Londoner Wembley-Stadion sprach der inzwischen für den FC Barcelona spielende Mittelfeldspieler über die laufenden Vorwürfe gegen seinen ehemaligen Verein.
Sollten Manchester City mehrere Meistertitel aberkannt werden, würde dies nach Ansicht des 30-Jährigen nichts an den sportlichen Erfolgen ändern. Rodri betonte, was die Mannschaft über Jahre gemeinsam erreicht habe, könne ihr niemand nehmen.
Rodri verweist auf früheres Verfahren
Rodri erinnerte dabei auch an ein früheres Verfahren gegen Manchester City. 2020 war der Verein von der UEFA zunächst wegen Verstössen gegen die Finanzregeln sanktioniert worden. Der Klub legte dagegen Einspruch ein und wurde anschliessend vom Internationalen Sportgerichtshof CAS freigesprochen.
„Ich glaube an das Rechtssystem, und ich glaube an die Unschuld des Vereins“, erklärte Rodri mit Blick auf das aktuelle Verfahren. Er sagte zudem, dass die Erfolge seiner Zeit bei Manchester City aus seiner Sicht verdient gewesen seien.
Laut GMX verwies Rodri darauf, dass er während seiner Jahre in Manchester eine besonders erfolgreiche Phase des englischen Fussballs erlebt habe. Der Spanier gewann mit City unter anderem die englische Meisterschaft und die Champions League.
115 Vorwürfe gegen Manchester City
Manchester City sieht sich seit Jahren mit schweren Vorwürfen wegen möglicher Verstösse gegen die Finanzregularien der Premier League konfrontiert. Nach übereinstimmenden Berichten britischer Medien wurde der Klub in 114 von insgesamt 115 Fällen für schuldig befunden.
Ein Strafmass wurde von der eigens eingesetzten Kommission bislang nicht verkündet. Manchester City hat weiterhin die Möglichkeit, gegen die Entscheidung vorzugehen.
Das Verfahren läuft bereits seit 2023 und betrifft mögliche Verstösse aus dem Zeitraum von 2009 bis 2018. In dieser Zeit gewann Manchester City drei englische Meistertitel.
Die Vorwürfe betreffen unter anderem mögliche falsche Angaben zu den Finanzen und Sponsoringeinnahmen. Zudem geht es um Informationen zu Trainer- und Spielergehältern. Manchester City hat die Anschuldigungen stets zurückgewiesen.






