New Yorks Bürgermeister reagiert auf umstrittene Demonstration vor Synagoge
Die Bilder sorgten landesweit für Empörung.
Nach pro-Hamas-Rufen bei einer Demonstration in Queens hat sich New Yorks demokratischer Bürgermeister Zohran Mamdani klar positioniert. Er erklärte, Unterstützung für eine Terrororganisation habe in der Stadt keinen Platz.
Die Debatte trifft einen wunden Punkt – mitten in einer aufgeheizten gesellschaftlichen Atmosphäre.
Klare Worte nach öffentlichem Druck
Am Tag nach der Demonstration erklärte Mamdani, dass Rufe zur Unterstützung der Hamas in New York inakzeptabel seien. Demonstrationen dürften nicht dazu dienen, Gewalt, Terror oder Hass zu verherrlichen.
Er betonte zugleich, dass sein Büro in engem Austausch mit der New Yorker Polizei (NYPD) stehe, um sowohl die Sicherheit rund um Gotteshäuser als auch das verfassungsmässige Demonstrationsrecht zu gewährleisten.
Laut newsweek.com reagierte Mamdani damit auf die massive Kritik an seinem zunächst als zögerlich wahrgenommenen Vorgehen.
Demonstration vor Synagoge löst Empörung aus
Die umstrittene Kundgebung fand am Donnerstagabend in Kew Gardens Hills statt – einem Viertel mit einer grossen orthodox-jüdischen Gemeinde. Anlass war eine Veranstaltung zur Förderung amerikanischer Immobilieninvestitionen in Jerusalem.
Dabei kam es zu schweren verbalen Entgleisungen:
Pro-palästinensische Demonstranten skandierten Parolen zur Unterstützung der Hamas
Gegendemonstranten reagierten mit rassistischen und homophoben Beleidigungen
Die Situation eskalierte verbal vor einer Synagoge
Die Vorfälle lösten eine breite politische und gesellschaftliche Verurteilung aus.
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Kritik aus Politik und Zivilgesellschaft
Mehrere prominente Stimmen forderten eine eindeutige Haltung der Stadtspitze:
Gouverneurin Kathy Hochul: „Die Hamas ist eine Terrororganisation.“
Generalstaatsanwältin Letitia James: „Wir unterstützen keine Terroristen. Punkt.“
Senator Chuck Schumer: Hamas-Unterstützung sei antisemitisch und inakzeptabel.
Auch innerhalb der Demokratischen Partei kam Kritik. Der Abgeordnete Sam Berger warf Mamdani zunächst vor, zu spät reagiert zu haben.
Mamdani bekräftigt Haltung in sozialen Medien
Am Freitagabend meldete sich der Bürgermeister nochmals deutlich auf X zu Wort:
„Rufe zur Unterstützung einer Terrororganisation haben in unserer Stadt nichts zu suchen. Wir werden weiterhin die Sicherheit der New Yorker gewährleisten.“
Damit versuchte Mamdani, Zweifel an seiner Haltung auszuräumen und den Fokus auf Sicherheit und Zusammenhalt zu lenken.
Gratwanderung zwischen Protestfreiheit und Hassrede
Der Fall entfacht erneut eine grundsätzliche Debatte:
Wo endet legitimer politischer Protest?
Wann beginnt verbotene Hassrede?
Welche Verantwortung tragen politische Führungskräfte?
Die Behörden betonen, dass New York eine sichere und inklusive Stadt bleiben müsse – für alle Gemeinschaften.










