Schwere Vorwürfe, ein TV-Interview und eine sichtlich bewegte Prinzessin.
Als Durek Verrett vor die Kamera tritt, steht mehr auf dem Spiel als sein Ruf.
Der Ehemann von Prinzessin Märtha Louise von Norwegen weist Anschuldigungen sexueller Übergriffe entschieden zurück – und sorgt damit erneut für internationale Aufmerksamkeit.
Klare Worte im Fernsehinterview
In der dänischen Fernsehsendung „Insider“ auf TV2 äusserte sich Durek Verrett erstmals ausführlich zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen. Mit fester Stimme bestritt er, Klienten sexuell missbraucht zu haben.
„Ich habe nie jemanden vergewaltigt und nie sexuelle Fehltritte begangen“, erklärte Verrett vor laufender Kamera. Die Anschuldigungen stammen von einem früheren Geschäftspartner und wurden durch geleakte Tonaufnahmen erneut befeuert, die bereits im Herbst für grosses Aufsehen gesorgt hatten.
Während des Interviews sass Prinzessin Märtha Louise an seiner Seite. Ihre emotionale Reaktion war deutlich sichtbar.
Laut gmx.net verfolgte sie das Gespräch sichtlich bewegt und kämpfte mehrfach mit den Tränen, während ihr Ehemann die Vorwürfe zurückwies.
Ursprung der Anschuldigungen
Erstmals erhoben wurden die Vorwürfe von dem schwedischen Manager Joakim Boström. Er behauptet, Verrett habe ihn im Jahr 2015 in New York sexuell missbraucht.
Verrett selbst sprach schon damals von einer gezielten Verleumdungskampagne. In früheren Stellungnahmen fühlte er sich sogar mit anderen prominenten Persönlichkeiten verglichen, die mit schweren Missbrauchsvorwürfen konfrontiert waren.
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Strikte Regeln für das TV-Gespräch
Das Interview bei TV2 kam nur unter klar definierten Bedingungen zustande. Bestimmte Themen durften nicht angesprochen werden, darunter:
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die schwere Lungenerkrankung von Kronprinzessin Mette-Marit
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der anstehende Gerichtsprozess gegen Marius Borg Høiby, den Sohn der Kronprinzessin
Die Moderatoren Abdel Aziz Mahmoud und Nicklas Bøhm hatten Verrett zuvor über Instagram kontaktiert und über längere Zeit Gespräche geführt, bevor das Paar dem Interview zustimmte. Trotz der Einschränkungen wurden kritische Punkte nicht vollständig ausgespart.
Tränen bei der Erinnerung an Ari Behn
Besonders emotional wurde das Gespräch, als Märtha Louises verstorbener erster Ehemann Ari Behn thematisiert wurde. Der Künstler und Autor nahm sich am 25. Dezember 2019 das Leben.
Unter Tränen erklärte die Prinzessin, wie schwer die Weihnachtszeit für die Familie bis heute sei. Für ihre Kinder sei der Advent mittlerweile mit schmerzhaften Erinnerungen verbunden.
Weitere Kontroversen rund um Verrett
Neben den Vergewaltigungsvorwürfen kamen auch andere Themen zur Sprache:
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Verretts sexuelle Orientierung, die er selbst als „seelensexuell“ bezeichnet
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verspätete Zahlungen im Zusammenhang mit der Hochzeitsfeier im August 2024
Mehrere Rechnungen seien an Inkassobüros weitergeleitet worden. Verrett bestätigte im Interview, dass inzwischen alle offenen Beträge beglichen seien.










