Ein gepflegter Rasen wirkt harmlos. Doch für viele Tiere im Garten kann er zur tödlichen Falle werden.
Mit dem Start der Gartensaison wächst auch der Einsatz von Mährobotern – und damit die Sorge von Tierschutzorganisationen.
VIER PFOTEN warnt vor unterschätzter Gefahr
VIER PFOTEN schlägt Alarm:
Mähroboter können Wildtiere schwer verletzen oder töten.
Besonders betroffen sind:
- Igel
- Amphibien
- Reptilien
- kleine Haustiere wie Katzen oder junge Hunde
Warum Igel besonders gefährdet sind
Igel fliehen nicht vor Gefahr.
Sie rollen sich zusammen – genau das macht sie für Mähroboter besonders verletzlich
Gefahr für Biodiversität im Garten
Nicht nur direkte Verletzungen sind ein Problem.
Auch die Natur im Garten leidet langfristig.
Kurz geschnittener Rasen bedeutet:
- weniger Insekten
- weniger Nahrung für Vögel
- weniger Rückzugsräume für Kleintiere
Ein perfekt gemähter Garten wirkt sauber – ist aber ökologisch oft verarmt.
Weitere Risiken im Garten
Neben Mährobotern gibt es zusätzliche Gefahrenquellen:
- offene Kellerfenster
- ungesicherte Teiche
- Laubbläser und Rasentrimmer
Schon kleine Änderungen können Leben retten:
- Abdeckgitter über Schächten
- Ausstiegshilfen in Teichen
- Laubhaufen als Verstecke
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So lassen sich Tiere schützen
Tierschutzexperten empfehlen einfache Massnahmen:
Vor dem Mähen
- Rasen kontrollieren
- besonders in der Dämmerung prüfen
- hohes Gras vorher absuchen
Während der Gartensaison
- Mähroboter nicht nachts einsetzen
- Haustiere ins Haus bringen
- ungemähte Zonen stehen lassen
Naturnahe Gärten als Lösung
Ein Garten muss nicht perfekt geschnitten sein.
Im Gegenteil: etwas Wildnis hilft der Natur.
Hilfreich sind:
- Wildblumenflächen
- Totholz-Ecken
- Laubhaufen
- ungemähte Streifen
Diese Bereiche bieten Lebensraum für viele Arten.
Steigender Druck auf Igel in Europa
Der Westliche Igel steht zunehmend unter Druck.
Hauptgründe:
- Verlust von Lebensräumen
- weniger Insekten
- intensive Gartenpflege
- zusätzliche Gefahren durch Geräte
Die Situation verschärft sich seit Jahren.
Was tun bei einem verletzten Igel?
Ein verletzter oder geschwächter Igel braucht schnelle Hilfe.
Wichtig:
- Tier vorsichtig sichern
- warm und ruhig halten
- sofort eine Igelfachstelle kontaktieren
Fachstellen entscheiden über medizinische Behandlung oder Rückkehr in die Natur.
Fazit
Mähroboter sind praktisch – aber nicht harmlos.
Für viele Tiere bedeuten sie ein ernstes Risiko.
Wer bewusst auf naturnahe Gartenpflege setzt, schützt nicht nur Igel, sondern fördert das gesamte Ökosystem.






