In der Nacht auf Donnerstag, 10. September 2026, sind zwei Männer in ein Haus an der Hauptstrasse in Mägenwil AG eingedrungen und haben einen 53-jährigen Bewohner im Schlaf überrascht. Unter Drohung mit einem Messer und durch Würgen erbeuteten sie ein Mobiltelefon und Bargeld. Die Kantonspolizei Aargau nahm kurz darauf zwei 24-jährige Algerier fest.
Das betroffene Gebäude an der Hauptstrasse beherbergt unter anderem einen Pizza-Take-away sowie vermietete Zimmer. Gegen 23.30 Uhr am Mittwochabend, 9. September, ging über eine Drittperson bei der Notrufzentrale die Meldung über einen Einbruch ein.
Vor Ort traf die Kantonspolizei Aargau auf den betroffenen Zimmerbewohner. Der 53-jährige Ungar schilderte, dass er zuvor von zwei Unbekannten im Schlaf überrascht worden sei. Die Täter seien durch ein offenes Fenster eingestiegen, hätten ihn mit einem Messer bedroht und Geld gefordert.
Täter flüchten mit Mobiltelefon und Bargeld
Nach Angaben des Opfers wurde er während des Überfalls auch gewürgt. Anschliessend flüchteten die beiden Männer mit seinem Mobiltelefon und etwas Bargeld.
Die Polizei leitete aufgrund des erhaltenen Signalements umgehend eine Fahndung ein. Auch dank des Hinweises eines Augenzeugen stiess eine Polizeipatrouille am Bahnhof Mägenwil auf zwei Verdächtige.
Bei der näheren Kontrolle fanden die Einsatzkräfte ein grosses Messer sowie das Mobiltelefon des Opfers. Die Kantonspolizei nahm die beiden 24-jährigen Algerier daraufhin fest.
Polizei prüft weitere Delikte
Nach ersten Erkenntnissen halten sich beide Festgenommenen rechtswidrig in der Schweiz auf. Die Ermittlungen sollen nun unter anderem klären, ob die beiden Männer für weitere Delikte in Mägenwil verantwortlich sein könnten.
Am Morgen wurde bekannt, dass in derselben Nacht ein parkiertes Auto durchsucht worden war. Zudem fehlten zwei E-Bikes aus der Garage eines Einfamilienhauses. Die Kantonspolizei Aargau prüft, ob diese Straftaten ebenfalls den beiden Festgenommenen zugeordnet werden können.
Die Staatsanwaltschaft Baden hat eine Strafuntersuchung eröffnet. Für beide Beschuldigten soll beim Zwangsmassnahmengericht Untersuchungshaft beantragt werden.






