Champagner unter Beschuss, Europa unter Spannung:
Zwischen Emmanuel Macron und Donald Trump tobt ein verbaler Schlagabtausch mit realen Folgen.
Was mit Kritik begann, eskaliert nun in Zollkrieg und geopolitische Konfrontation.
Ein Handelsstreit wird zur politischen Eskalation
Das Weltwirtschaftsforum in Davos 2026 entwickelt sich zum symbolischen Schlachtfeld zwischen Europa und den USA.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron positioniert sich als Gegenspieler zu Donald Trump – deutlich, kämpferisch, frontal.
„Trump will ein Vasallen-Europa. Wir bevorzugen Respekt vor Tyrannen“, erklärte Macron in der Schweiz.
Damit antwortete er auf Trumps neueste Zolldrohungen – 200 % auf französischen Champagner und Wein.
Der ehemalige US-Präsident rechtfertigte diese Massnahme mit Macrons Absage an die Beteiligung im Gaza-Rat und veröffentlichte zudem private Äusserungen des Élysée über die US-Offensive in Grönland.
Trump eskaliert – Europa reagiert
Trotz seiner versöhnlichen Worte vor der Abreise in die Schweiz („Wir werden wahrscheinlich mit Europa eine Lösung für Grönland finden“), setzte Trump in Davos auf Konfrontation:
Persönliche Angriffe auf Macron
200 %-Zölle auf Schlüsselprodukte
öffentliche Bloßstellung diplomatischer Kommunikation
Die Reaktion folgte umgehend – und theatralisch. Macron trat wegen einer Augenentzündung mit verspiegelter Sonnenbrille auf und verwandelte seine Rede in eine politische One-Man-Show.
„Wir leben in einer Zeit des Friedens, der Stabilität und der Vorhersehbarkeit“, spottete er – ein klarer Seitenhieb auf Trump.
Gleichzeitig attackierte er Trumps imperiale Ambitionen, die Missachtung internationalen Rechts und den Zolleinsatz als Machtinstrument.
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EU zeigt erstmals klare Kante
Der Protest ist nicht mehr nur symbolisch. Auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bezog klar Stellung:
„Zölle sind ein Fehler. Unsere Antwort wird fest, geeint und verhältnismässig sein.“
Sie verteidigte die europäische Handelsstrategie und betonte die strukturelle Notwendigkeit europäischer Unabhängigkeit – insbesondere im Vergleich zur US-Zollpolitik.
Die erste konkrete Reaktion kam aus dem Europäischen Parlament, wie ansa.it berichtete:
Die Fraktionen der EVP, Sozialisten, Grünen und Liberalen einigten sich, das EU-US-Abkommen vom Juli 2025 auszusetzen.
Der geplante Entscheid am 26. Januar wurde überraschend gestoppt.
Auch Macron bekräftigte seine Unterstützung für das EU-Antizwangsinstrument.
Doch nicht alle EU-Mitglieder sind überzeugt – auf dem Gipfel der 27 Mitgliedstaaten dürfte Macron mit seiner kompromisslosen Linie in der Minderheit bleiben.
Was als Nächstes droht
93 Milliarden Euro schwere Gegenzölle sind in Vorbereitung
Die USA drohen mit weiteren Strafmassnahmen
Ein bilaterales Krisentreffen zwischen Trump und Macron ist ungewiss
Die Gefahr: Ein neuer Handelskrieg – mit echten wirtschaftlichen Folgen für Verbraucher und Unternehmen auf beiden Seiten des Atlantiks.










