Frankreich will die Ukraine angesichts der anhaltenden russischen Raketenangriffe mit weiteren Abfangraketen unterstützen. Präsident Emmanuel Macron äusserte bei einem Treffen mit Wolodymyr Selenskyj sein Entsetzen über die jüngsten Angriffe und kündigte zusätzliche Hilfe zur Verteidigung des ukrainischen Luftraums an.
Macron kündigt weitere Unterstützung an
Frankreich will der Ukraine weitere Abfangraketen zur Verfügung stellen. Präsident Emmanuel Macron erklärte bei seinem Treffen mit dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj, Kiew müsse mit den notwendigen Mitteln ausgestattet werden, um seinen Luftraum gegen russische Angriffe zu verteidigen.
Laut ANSA äusserte Macron dabei sein «Entsetzen» und seine «Betroffenheit» über die jüngsten russischen Angriffe, darunter den Angriff auf ein Einkaufszentrum in der Ukraine. Angesichts der täglichen Raketenangriffe sei es dringend notwendig, die ukrainische Luftverteidigung weiter zu stärken.
Macron betonte zugleich, dass sich weitere Länder an der Unterstützung beteiligen müssten. Die Ukraine leidet seit längerem unter einem Mangel an Abfangraketen, die für den Schutz von Städten und Infrastruktur vor russischen Raketen und Drohnen benötigt werden.
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Treffen der Koalition der Willigen
Im Mittelpunkt der Gespräche steht auch die weitere militärische Unterstützung der Ukraine. Am Montagmittag kommt die sogenannte Koalition der Willigen zusammen. Dabei handelt es sich um eine Gruppe von Staaten, die Kiew im Krieg gegen Russland politisch und militärisch unterstützen.
Das Treffen wird gemeinsam von Macron, dem deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz und dem britischen Premierminister Andy Burnham geleitet. Für Burnham ist es den vorliegenden Angaben zufolge die erste Teilnahme an dem Treffen in dieser Funktion.
Die Teilnehmer wollen über die weitere Unterstützung der Ukraine und insbesondere über die Stärkung ihrer Luftverteidigung beraten. Frankreich setzt dabei auf eine stärkere internationale Beteiligung.
Ukraine benötigt Schutz vor Raketenangriffen
Russland setzt im Krieg gegen die Ukraine regelmässig Drohnen und Raketen gegen Ziele im ukrainischen Hinterland ein. Besonders Städte und Energieinfrastruktur sind wiederholt betroffen.
Für die ukrainische Führung gehört deshalb eine leistungsfähige Luftverteidigung zu den wichtigsten Voraussetzungen für den Schutz der Bevölkerung. Die von Frankreich angekündigten zusätzlichen Abfangraketen sollen dazu beitragen, die vorhandenen Systeme zu entlasten und weitere russische Angriffe abzuwehren.
Macron machte deutlich, dass Frankreich die Ukraine bei der Verteidigung ihres Luftraums weiterhin unterstützen will. Gleichzeitig appellierte er an andere Staaten, ebenfalls zusätzliche Ressourcen bereitzustellen.
Die Angaben zu den jüngsten Angriffen und zur militärischen Unterstützung stammen von den beteiligten Regierungen. Einzelne Angaben zur militärischen Lage können nicht unabhängig überprüft werden.






