Die Krone von Kaiserin Eugénie wird nach dem Diebstahl im Louvre umfassend restauriert.
Historischer Schatz beschädigt
Verbeult, verbogen – und doch fast vollständig erhalten.
Die Krone von Kaiserin Eugénie, ein Symbol napoleonischer Macht, soll nach dem spektakulären Louvre-Raub im Oktober wieder in ihren alten Glanz versetzt werden.
Der Schaden und seine Ursache
Bei dem Einbruch rissen die Diebe die Krone aus ihrer Vitrine, was zu erheblichen Beschädigungen führte:
Ein Adler fehlt, die Hälfte der Palmetten ist gelöst oder verformt
Der Reichsapfel aus Diamanten und Smaragden liegt im zerknitterten Rahmen
Experten vermuten, dass die Fassung überdehnt wurde, als die Krone durch den schmalen Schlitz entnommen wurde
Laut edition.cnn.com sind jedoch fast alle 1.354 Diamanten und 56 Smaragde erhalten geblieben, sodass eine Restaurierung ohne Rekonstruktion möglich ist. Das Museum betont: „Es wird lediglich darum gehen, das Gerüst neu zu formen.“
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Historischer Hintergrund
Auftrag von Napoleon III. für Kaiserin Eugénie de Montijo
Präsentation auf der Weltausstellung 1855 in Paris
Symbol kaiserlicher Macht, nie für eine Krönung genutzt
Sammlung französischer Kronjuwelen, grösstenteils erhalten im Staatsbesitz
Die Krone faszinierte jahrzehntelang Millionen von Besuchern durch ihre acht Palmetten, goldenen Adler und die 1.354 Diamanten.
Restaurierung: Die Krone soll wieder strahlen
Nach dem Diebstahl erhielt der Louvre Angebote von renommierten Juwelierhäusern wie:
Cartier
Van Cleef & Arpels
Mellerio
Chaumet
Boucheron
Ein neu gebildetes Expertengremium überwacht das Auswahlverfahren für die Restauratoren, die die Krone reparieren sollen.










