Hunde begleiten uns oft über viele Jahre, aber leider nicht ein Leben lang. Diese Liste zeigt, welche Rassen besonders alt werden und bei welchen die Lebenserwartung deutlich kürzer ausfällt. Ein Blick in die Augen des eigenen Hundes kann berühren – besonders wenn man sich bewusst macht, dass die gemeinsame Zeit begrenzt ist. Die Lebenserwartung eines Hundes hängt stark von seiner Rasse ab.
Lebenserwartung von Hunden: So alt werden Hunde
Der älteste dokumentierte Hund wurde 31 Jahre alt – ein absoluter Ausnahmefall. Im Durchschnitt leben Hunde etwa 12,5 Jahre. Laut focus.de hat die britische Organisation Dogs Trust gemeinsam mit der Universität Liverpool die Lebensdauer von 148 Hunderassen untersucht. Grundlage waren Daten von über 580.000 Hunden aus Grossbritannien.
Die Ergebnisse zeigen: Grosse und schwere Hunde sterben früher als kleine Rassen. Auch Geschlecht und Gesichtsform beeinflussen die Lebenserwartung.
Die folgende Übersicht zeigt die durchschnittliche Lebenserwartung besonders beliebter Hunderassen in Deutschland:
Labrador Retriever: 10 bis 12 Jahre
Golden Retriever: 10 bis 12 Jahre
Deutscher Schäferhund: 9 bis 13 Jahre
Pudel: 12 bis 15 Jahre
Rottweiler: 8 bis 10 Jahre
Deutscher Boxer: 10 bis 12 Jahre
Deutsche Dogge: 8 bis 11 Jahre
Cavalier King Charles Spaniel: 9 bis 14 Jahre
Deutsch Kurzhaar: 12 bis 14 Jahre
Deutsch Langhaar: 12 bis 14 Jahre
Riesenschnauzer: 12 bis 15 Jahre
Dackel: 12 bis 16 Jahre
Deutsch Drahthaar: 12 bis 14 Jahre
Collie: 14 bis 16 Jahre
Border Collie: 10 bis 17 Jahre
Berner Sennenhund: 6 bis 8 Jahre
Dalmatiner: 10 bis 13 Jahre
Beagle: 12 bis 15 Jahre
Dobermann: 10 bis 13 Jahre
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Drei Faktoren beeinflussen die Lebenserwartung von Hunden
Studien zeigen, dass grosse Hunde ein rund 20 Prozent höheres Risiko haben, früher zu sterben. Hündinnen leben im Schnitt etwa 0,3 Jahre länger als Rüden. Auch die Kopfform spielt eine entscheidende Rolle: Hunde mit kurzer Schnauze – etwa Französische Bulldoggen oder Möpse – haben ein deutlich erhöhtes Risiko für einen frühen Tod. Ursache sind zuchtbedingte Gesundheitsprobleme wie Atemnot, Hauterkrankungen oder Herzleiden.
Wer einen Hund möchte, sollte auch die Lebenserwartung berücksichtigen
Neben der Rasse beeinflussen auch Ernährung, Haltung und genetische Faktoren die Lebensdauer. Wer sich für einen Hund entscheidet, sollte die Lebenserwartung mitbedenken – nicht nur emotional, sondern auch organisatorisch. Grosse Rassen zeigen oft früher Alterserscheinungen wie eingeschränkte Beweglichkeit oder Hörprobleme, was den Alltag mit dem Tier deutlich verändern kann.










