People’s Union ruft zum Konsumverzicht auf – fünf US-Konzerne im Fokus
Zum Start des neuen Jahres ruft die Organisation People’s Union USA zu einem gezielten Boykott mehrerer grosser US-Unternehmen auf. Ziel der Aktion ist es, wirtschaftlichen Druck aufzubauen und politische sowie gesellschaftliche Veränderungen anzustossen.
Warum der Januar für Boykotte entscheidend ist
Der Zeitpunkt ist bewusst gewählt. Traditionell sinken die Konsumausgaben im Januar, da viele Verbraucher nach den Feiertagen sparsamer sind. Diese Entwicklung kann sich deutlich verstärken: So gingen die US-Einzelhandelsumsätze im Januar 2025 um 0,9 Prozent zurück – deutlich stärker als erwartet, laut newsweek.com.
Boykotte gelten als klassisches Mittel des zivilen Protests. Durch den bewussten Verzicht auf Konsum sollen Unternehmen zu mehr Verantwortung und politischem Umdenken bewegt werden.
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Diese Unternehmen stehen im Januar auf der Boykottliste
Die People’s Union USA ruft aktuell dazu auf, im Januar auf Einkäufe bei folgenden Konzernen zu verzichten:
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Amazon
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Home Depot
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Starbucks
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Target
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Walmart
Alle genannten Unternehmen wurden um Stellungnahmen gebeten.
Ziele der Protestbewegung
Die Boykottaufrufe werden von John Schwarz, dem Gründer der People’s Union USA, koordiniert. Er erklärte, die Konzerne müssten stärker in die Verantwortung genommen werden – insbesondere bei Steuerzahlungen, sozialer Gerechtigkeit und Programmen für Vielfalt, Gleichstellung und Inklusion (DEI).
Seit dem Amtsantritt der zweiten Trump-Administration haben sich diese Boykottaufrufe verstärkt über soziale Medien verbreitet und finden zunehmend Unterstützung bei Aktivistengruppen und Gewerkschaften.
Wirkung der Boykotte umstritten
Ob die Boykotte langfristig messbare finanzielle Auswirkungen haben, ist umstritten. Zwar berichten einzelne Unternehmen von geringerer Kundenfrequenz, ein direkter Einfluss auf Umsätze lässt sich bisher jedoch nur schwer belegen.
Dennoch kündigte die People’s Union USA an, auch künftig regelmässig neue Boykottlisten zu veröffentlichen und den öffentlichen Druck aufrechtzuerhalten.










