Einfahrt ins Unfassbare
Ein normaler Donnerstagmorgen im Engadin. Eine gerade Strecke, klare Sicht – doch plötzlich endet alles im eiskalten Inn.
Ein Lieferwagenfahrer verliert bei Sils im Engadin die Kontrolle, überschlägt sich und landet im Fluss. Und das Unglaubliche: Der Mann überlebt.
Wie konnte das passieren?
Am Donnerstag kurz vor 9 Uhr fuhr ein 25-Jähriger von Silvaplana in Richtung Sils. Bei der Örtlichkeit Sela geriet sein Lieferwagen gegen die Fahrbahnmitte und kollidierte mit einem entgegenkommenden Lastwagen.
Der Aufprall schleuderte das Fahrzeug über die Gegenfahrbahn – es überschlug sich mehrfach über eine Böschung und kam erst auf den Rädern im Inn zum Stillstand.
Der Fahrer konnte sich selbst aus dem Wrack befreien. Wie durch ein Wunder blieb er unverletzt.
Der Einsatz: Schnell, koordiniert, professionell
Die Notfallkette griff sofort. Zwei Patrouillen der Kantonspolizei Graubünden waren schnell vor Ort, ebenso:
- die Feuerwehr Treis Leis
- der ABC-Stützpunkt St. Moritz
- der Fischereiaufseher, das Tiefbauamt sowie das Amt für Natur und Umwelt
Um eine mögliche Umweltbelastung zu verhindern, wurden zwei Ölsperren im Inn installiert.
Das total beschädigte Fahrzeug wurde durch ein Abschleppunternehmen geborgen.
Ein Auto stürzt in den Inn – und der Fahrer steigt selbstständig aus. Was wie ein Actionfilm klingt, war am Donnerstagmorgen Realität in Sils im Engadin.










