Ein zerstörter Ferrari neben der Autobahn und viele offene Fragen.
Auf der A1 bei Lenzburg ist am frühen Mittwochmorgen ein Sportwagen von der Fahrbahn abgekommen und neben der Autobahn in der Böschung gelandet.
Vom Fahrer fehlte zunächst jede Spur.

Ferrari durchbricht Wildschutzzaun
Der Unfall ereignete sich am Mittwochmorgen, 13. Mai 2026, gegen 5.30 Uhr auf der A1 in Fahrtrichtung Bern.
Ein Automobilist meldete der Notrufzentrale ein Fahrzeug neben der Fahrbahn.
Als die Patrouille der Kantonspolizei Aargau vor Ort eintraf, fanden die Einsatzkräfte einen stark beschädigten Ferrari in der Böschung.
Spuren deuteten darauf hin, dass der Sportwagen zuvor von der Fahrbahn abgekommen war.
Dabei durchbrach das Fahrzeug den Wildschutzzaun auf mehreren Metern.
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Hoher Sachschaden entstanden
Sowohl am Ferrari als auch an der Strasseninfrastruktur entstand erheblicher Sachschaden.
Die genaue Schadenshöhe ist derzeit noch nicht bekannt.
Für die Bergung des Unfallwagens musste der rechte Fahrstreifen der A1 während rund 30 Minuten gesperrt werden.
Fahrzeughalter schweigt gegenüber Polizei
Die Ermittlungen führten die Kantonspolizei anschliessend zum Wohnort des Fahrzeughalters.
Der 57-jährige Mann blieb unverletzt.
Gegenüber der Polizei machte er jedoch von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch.
Damit bleibt derzeit unklar, wie genau es zum Unfall kam und wer den Ferrari zum Unfallzeitpunkt gelenkt hatte.
Ermittlungen laufen weiter
Die Kantonspolizei Aargau hat Untersuchungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.
Im Fokus stehen nun unter anderem:
- Fahrweise vor dem Unfall
- mögliche Geschwindigkeit
- technische Ursachen
- genaue Fahrereigenschaft
- Ablauf des Selbstunfalls






