Öffentliche Duschen unter Verdacht – besonders ältere Männer betroffen.
Die Legionärskrankheit breitet sich weiter aus. Immer mehr Menschen erkranken, während Kontrollen massive Belastungen durch Legionellen aufdecken.
Kontrollen in Basel-Stadt zeigen massive Belastungen
Das Kantonale Laboratorium Basel-Stadt hat bei routinemässigen Kontrollen öffentlicher Duschen im Jahr 2025 erhebliche Legionellen-Belastungen festgestellt.
Besonders kritisch: In einem Alters- und Pflegeheim erkrankten mehrere Bewohnerinnen und Bewohner sowie eine Mitarbeiterin.
Seit 1998 besteht in der Schweiz eine Meldepflicht für positive Befunde von Legionellen. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) dokumentiert seitdem einen kontinuierlichen Anstieg der gemeldeten Fälle.
Wie gmx.ch berichtet, stieg die Zahl der gemeldeten Erkrankungen von 574 Fällen im Jahr 2023 auf 491 im Jahr 2024, mit einer Rate von 5,5 Erkrankungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Besonders betroffen ist das Tessin mit 13,9 Fällen pro 100.000 Einwohner.
Wer ist besonders gefährdet?
Männer über 50 Jahre
Personen mit geschwächtem Immunsystem
Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen
Menschen, die häufig öffentliche Duschen oder Thermen nutzen
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Symptome und Vorsichtsmassnahmen
Legionärskrankheit ist eine Form der Lungenentzündung, die durch das Einatmen von Legionellen-Bakterien aus Aerosolen verursacht wird. Typische Symptome:
Hohes Fieber
Husten und Atemnot
Muskelschmerzen
Schüttelfrost
Vorsichtsmassnahmen:
Regelmässige Kontrolle von Wasserleitungen und Duschen
Heisses Wasser (>60 °C) zur Bakterienreduktion
Duschen nur in geprüften öffentlichen Einrichtungen
Entwicklung der Fallzahlen
Seit 2001 zeigen die Statistiken des BAG eine steigende Tendenz der Legionärskrankheit in der Schweiz:
2020–2023: Anstieg auf 574 Fälle
2024: Rückgang auf 491 Fälle
Tessin besonders betroffen: 13,9 Fälle pro 100.000 Einwohner
Die Zahlen verdeutlichen: Legionellen bleiben eine ernstzunehmende Gesundheitsgefahr, besonders in öffentlichen Einrichtungen.










